Brigitte Mom Blogs…WHAT ? :)

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Blog, Hömma

geschrieben von Isa:

„Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt….
Ganz Gallien ? Nein !“

Heute gibt es bloginterne News für Euch. Machen wir es kurz….. und schmerzlos *grins* :
Das Wonderland ist seit gestern gelistet bei Brigitte Mom Blogs.  

 

http://mom.brigitte.de/mom-blogs/?ansehen=wonderland-2232476&

Weil ? Nun….aus Gründen 😉
Es gab und gibt sicherlich Einiges was dagegen spricht – aber am Ende auch etwas, was dafür spricht.

Offensichtlich ist wohl erstmal eins: Belle und ich zählen, so wie alle CNBC – ob mit oder ohne Sternenkinder – sicher nicht zu der Gruppe der Mütter, wie sie öffentlich wahrgenommen werden und auch gemeint sind. Und ganz sicher zählen wir nicht zur definierten Zielgruppe der Brigitte Mom.
Aber …. als ungewollt kinderlose oder auch ungeplant kinderfreie Frauen (die deutsche Sprache holpert da bekanntermaßen) sind wir … die andere Seite der selben Medaille.
Nicht zuletzt auch über die Wechselwirkungen und Auswirkungen des Mütter-Ideals auf Mütter und kinderlos lebende Frauen (egal ob gewollt oder ungewollt) haben wir schon öfter hier im Blog gesprochen. Zuletzt hier: Ich habe Ermattung (2).

Fakt ist, auch die Brigitte Mom listet zumindest für Blogs die Rubrik „Kinderwunsch“. Damit besteht die Möglichkeit, dort, genau so wie über Kinderwunsch-Foren, seine Kinderwunschgeschichte mit anderen zu teilen. Oder die Geschichten anderer zu finden und an ihnen teilzuhaben – auf der Suche nach Gemeinsamkeiten, nach Unterstützung.

Auch ein länger dauernder Kinderwunsch, ist mittlerweile – ich würde nicht sagen in der Mitte des öffentlichen Bewusstseins – aber auf dem Weg in ein öffentliches Bewusstsein angelangt.

Gut die Hälfte (30% -50 %, Zahlenangaben schwanken) der Kinderwunschpaare…..die, die kinderlos bleiben, findet öffentlich, wir wissen es alle, nicht statt. Jetzt kann man darüber opferperspektivmäßig bis zum jüngsten Tag jammern, mangelndes Verständnis beklagen, sich über ein nicht-gesehen-werden gramen, über die stumpfen Vorverurteilungen und Diskriminierungen wütend sein und darauf warten, dass sich irgendwann mal irgendwas ändert.
Von selpst so. Nä. 🙂
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Hoffnung erfüllt, das zeigt die Geschichte, ist allerdings gleich Null.

Oder man macht den Mund auf. Wird – zumindest in Teilen – öffentlich. Im real life. Oder/und online. Und hört auf sich zu verstecken.

Allerdings rate ich jeder, dass RL wie auch VL in ihrem Tempo und zu ihren eigenen Bedingungen zu tun !

Belle und ich bloggen bekannterweise öffentlich seit Ende 2013.
Ein Interview mit der Zeitschrift Emotion haben wir jedoch neulich nach Vorgesprächen selbst-bewusst abgelehnt. Weil wir den deutlichen Eindruck hatten, lediglich einem dort bereits vorgedachten Bild der ungewollt kinderlosen Frau unser Gesicht ! und unsere Geschichten geben zu sollen.
Als Gegenentwurf zu den „Erfolgreichen“ aus Teil 1 der Serie – sprich durch ART schlussendlich Mutter gewordenen Frauen. Bitte. Danke. Nein.
Oder wie sagt Belle immer so schön: „Ich bin nicht der Hintergrund für Deinen fuckin Vordergrund“ 😉

Als Bloggerinnen können wir 100% authentisch sein. Unsere Geschichten erzählen, so wie sie sind – ohne dass sie sich jemand redaktionell für seine Zwecke zurecht biegt. Denn damit wäre der Wahrnehmung von uns als CNBC in der Öffentichkeit Null gedient.
Und es geht weder Belle noch mir um unsere „five minutes of fame“.

Interviews hingegen, bei denen wir uns sicher sind, dass sie uns authentisch wieder geben, haben wir schon gegeben. Und werden es auch weiter hin tun.

Als Blog sind wir langsam aber stetig gewachsen seitdem. Was für einen Nischen-Minderheiten-Blog eine tolle Entwicklung ist.
Viele CNBC da draußen haben uns mitlerweile gefunden. Aber mangels vorhandener Plattformen gehen wir an vielen CNBC auch nach wie vor vorbei.
Es gibt keine deutschsprachige Interessengemeinschaft, Plattform oder gar Blogger-Community der CNBC. Wir könnten ja jetzt gemeinsam eine mit der wunderbaren Tante Oeko gründen. Aber ich fürchte, das lohnt dann doch noch nicht 🙂

Mittlerweile findet ihr uns dank Google. Das war ein langer Weg. Wer jedoch heute mit entsprechenden Schlagworten sucht, der kommt auf uns. Unsere Reichweite unterhält sich ansonsten hauptsächlich über aktive Kinderwunsch-Blogs und über die mittlerweile stillgelegte Blogschwestern-Plattform.

Btw…… ich hoffe von Herzen, Ihr Blogschwestern da draußen, habt die beiden Gründerinnen mit Fairwell- und Dankes-E-Mails zum Abschied nur so überschüttet, für das, was sie für die Kinderwunsch-Gemeinschaft, für Euch, für uns alle, bis hierher geleistet haben !

Die spärlichen Reaktion auf Zwei Liniens persönlichem Blog zu ihrem Abschied vom Kinderwunsch haben mich zumindest unendlich traurig gemacht. Hätte sie ihre Schwangerschaft verkündet, wären die Jubilanten und Gratulanten nämlich Schlange gestanden. Oder ? Ehrlich sein, jetzt bitte !
Also immer auch alle mal schön auf´s Neue an´s eigene Näschen fassen, wenn es darum geht, dass ungewollt Kinderlose nicht angemessen wahrgenommen werden.
Dass ich sehr hoffe, dass die, die mal Zwei Linien war demnächst in anderer Form aktiv als CNBC bloggend zurück kehrt, ist eine andere Geschichte ! 😉

Ich schwoff ab 🙂
Also….wer will, dass sich was ändert für uns als Kinderlose in der Gesellschaft, in der öffentlichen Wahrnehmung, der muss sich sozusagen halt auch in´s Wohnzimmer gucken lassen. Der muss benennen, um was es geht – anstatt es zu verschweigen und zu verstecken. Raus aus der Scham (Scham wofür und weswegen überhaupt noch gleich ?? Hä?).

Es gibt die Metapher mit dem Elefanten im Wohnzimmer. Kennt Ihr ?
Wer sie nicht kennt, hier ist der Ursprung erklärt: klick

Nun würde ich ungewollte Kinderlosigkeit nicht linear mit Alkoholismus vergleichen wollen 😉

Aber: als Tabu wird mit beidem nach Außen hin ähnlich umgegangen. 
Und: Ratschläge, die in Selbsthilfegruppen von alkoholabhängigen Menschen, die einen Entzug hinter sich haben, gegeben werden, sind kurioser (?) Weise erstaunlich hilfreich im Abschied vom Kinderwunsch.

Woaahh 🙂 Ich höre sie förmlich aufkreischen, die entrüsteten inneren Widerstände. „Kinderwunsch-Abschied und Entzug ? In einem Atemzug ? Kinderwunsch ist doch keine Sucht. WTF ? Jetzt macht sie, dass uns alle für krank halten. Für depressiv und bemitleidenswert halten uns doch eh schon alle“.

Nope. Macht sie nicht 🙂 Sie drückt nur jede, inklusive sich selber, schonungslos mal wieder mit der Nase in den Dreck der Selbsterkenntnis, auf der Suche nach dem ehrlichen Blick auf die Dinge 🙂 Und wer sich nicht drücken lassen will, der lässt sich sowieso nicht drücken. Ne 😉

Dieser Blog ist eben kein reiner Puschel-Blog. Und auch nie gewesen. Hier wird nicht nur verbal „ei“ gemacht. Bei allem ausreichend vorhandenen und immer wieder ausgedrückten Verständnis und aller Wertschätzung der Trauer, der Schwierigkeiten, die wir alle durchlebt haben oder noch durchleben…… ab und an gibt´s hier halt auch mal gepflegte Arschtritte 😉 Wer uns schon länger folgt, weiß das auch.
Ein Steckenbleiben im Schmerz ist nämlich nicht hilfreich. Und wer darauf hofft, dass sich eines Tages von selber Licht am Ende des Tunnels „Kinderwunschweg“ zeigt……äh ja, dem sei gesagt, er ist besser damit beraten, sich eine verdammte Fackel anzuzünden und los zu laufen, wenn er nicht in ewiger Dunkelheit verharren will. Sonst wird das nämlich eher nichts.

Im Gegenzug sind wir auch jederzeit bereit Arschtritte entgegen zu nehmen 😉 Unsere Kommentarfunktion ist nach wie vor bewusst unmoderiert.

Wo war ich zuletzt ? Alkoholismus…..Sucht……Vorurteile…..schlechtes Image…..*jep*
Also: nur wer sich selber UND für sich selber wirklich klar hat, was tatsächlich alles so abgeht oder abgehen kann, der kann auch den Vorverurteilungen, Stereotypen und Bildern in den Köpfen der anderen gelassen(er) und (sich seiner) selbst-bewusst entgegen treten.

Also dohoch….weil´s so schön ist….Kinderwunsch kann Züge von Sucht entwickeln. Unterschiedlich ausgeprägt. Das ist doch bitte aber jedem eigentlich klar, oder ? Mehr würde jetzt für den Moment aber zu weit führen. Ich habe darüber übrigens auch schon mal letztes Jahr irgendwas gepostet:
Zu Risiken und Nebenwirkungen….

Kathleen Guthrie Woods (I really love her) hat neulich auf „Life Without Baby“ ebenfalls ein interessantes Posting dazu geschrieben. Bitte lest den gesamten Post dort ! „It got me thinking…..about taking one day at a time“

Ein Auszug daraus hier:

„My friends who have battled alcohol addiction know quite a bit about
this, about what it means to be in recovery, and I think we can benefit
from their wisdom and experience. When the temptation to slide back down
grows strong, when our resolve is weakened, when recovery seems like
too much work or unachievable, we can borrow some of their slogans and
tell ourselves:


Keep it simple.


Easy does it.


First things first.


Just for today.


How important is it?


Keep an open mind.


Live and let live.


Let go and let God.


One day at a time.


I now keep these reminders on my desktop, within reach for when I need a boost or in case I feel a new meltdown coming on. Perhaps one of them will help you today.“

Herrje…..Ich spring aber auch hin und her heute 🙂
Also in Anlehnung an die Metapher möchte ich platt dazu raten: „Wenn ein Elefant in Deinem Wohnzimmer sitz, dann stell ihn besser vor“. Das macht so Vieles so unendlich viel leichter !
Sich verstecken ist anstrengend. Nicht authentisch sein zu dürfen/zu können zieht Energie ohne Ende. Nicht immer offensichtlich. Aber kontinuierlich. Wie ein Gerät auf Stand-By.

Manchmal …. kann man halt AUCH vorhandene Strukturen der Mehrheitsgesellschaft zur Kommunikation nutzen 😉 Und sie sich passend machen.

Über die Rubrik Kinderwunsch sehen wir die Chance, dass uns mehr künftige CNBC finden werden.
Nach allen Euren Kommentaren – mittlerweile über 1000 hier bei uns auf dem Blog – glauben wir, dass unser Blog als Anlaufstelle nach dem Abschied vom Kinderwunsch ein Gewinn sein kann. Für Euch, die ihr lest. Und kommentiert. Und für uns, die wir so viel von Euch zurück bekommen, im direkten Austausch, selbstverständlich auch !

Wenn uns als Nebeneffekt die eine oder andere Mutter liest – fein. Wenn die eine oder andere ein neues oder auch ein Mehr an Verständnis für die Lebensrealität der CNBC in diesem Land entwickelt, einfach indem sie bei uns mitliest. Das wäre doch auch prima.

Es ist leichter, Unkenntnis und Vorurteile in Wissen und Verständnis zu verwandeln, wenn jemand dies in seinem Tempo aufbauen kann, einfach indem er/sie lesend eintaucht in andere Lebensrealtäten – als jemandem den Spiegel der Inkriminierung und Diskriminierung vor die Nase zu hauen.
Auch wenn´s manche manchmal mehr als verdient haben.
….. und auch wenn das durchaus auch mal befreiend sein kann 🙂 —> Für Euch getestet zuletzt auf Twitter. (Mir war langweilig *grins*)
Effekt ist aber natürlich gleich null. Die teils heftigen Abwehrmechanismen beim anderen sind schneller abgespult als Du das Wort Diskriminierung buchstabiert hast 😉 Zu Viele können ihre eigenen dunklen Seiten einfach nicht gut ertragen. Geschweige denn integrieren.

Dass es nichts desto trotz auch mal anstrengend werden könnte, sich mit der Listung bei Brigitte Mom (wieder) bewusst einer Mütter-Öffentlichkeit zu stellen und sich der „Elterngesellschaft“ ganz bewusst zu öffnen ist …. halt auch klar.
Innerhalb der eigenen Nischen ist es für jeden immer kuscheliger. Komfort-Zone halt. Aber in Komfort-Zonen bewegt sich wenig.
Die eine oder andere erinnert sich vielleicht auch noch an die Anfänge des Blogs und den .. äh……bemerkenswerten Austausch mit der, die mal die Herzmutter war 🙂 Die sich ebenfalls verwickelten Mütter-Bloggerinnen inkl. der Herzmutter kamen damals zu dem Schluss, dass Mama-Blogs und CNBC-Blogs nicht so zusammen passen. So groß waren die Abwehrreflexe. Und vielleicht auch die Angst. Die Wechselwirkungen zwischen Müttern und kinderlos lebenden Frauen hat man damals nicht wirklich verstanden.

Uns schert das eher….nicht so 🙂 Und wir sehen es auch nicht so.
Wir sind also gerne das kleine gallische Dorf inmitten der Römerinnen Mütter-Blogs.
Ob wir da auf die Dauer untergehen werden ? Bei der Fülle an Mama-Blogs.
Es ist damit zu rechnen 😉 Aber die eine oder andere (künftige) CNBC wird uns dort trotzdem finden.

Und…..immerhin 7 freundliche „Herzen“ hat man uns dort schon geschenkt 🙂

Ihr findet uns nun also hier (wenn alles geklappt hat, dann landet Ihr durch Draufklicken gleich auf unserer Profilseite dort)

 

http://mom.brigitte.de/mom-blogs/?ansehen=wonderland-2232476&

Wer uns dort mit einem Herz unterstützen möchte, damit wir nicht so schnell an´s untere Listenende verschwinden. Bitte. Gerne. Danke ! *kiss*

Und herzt bitte genauso gerne andere Blogs, die ihr vielleicht auf diesem Weg dort entdeckt und mögt !

Ein kleines PS am Rande: Teilen, herzen, liken, kommentieren….ist grundsätzlich eine Form der Anerkennung und des Feedbacks für alle die, die sich Euch schreibend mitteilen. Und fast ausnahmllos alle freuen sich darüber mehr, als vielleicht mancher Leserin bewusst ist. 

Damit endet ein langes verschwurbeltes Posting.
Wer bis hierher durchgehalten hat, hat meinen vollen Respekt !
Ich lese mich selber getz jedenfalls nich nochmal Korrektur.
Is mir zu lang geworden *he he he*

Bis bald

xoxo
Isa

PPS: Wie öffentlich seid Ihr eigentlich als (dauerhaft) ungewollt Kinderlose ? In Eurem Umfeld? Privat oder im Job ? Hat sich Eure Einstellung dazu auch verändert im Laufe der Jahre ?

20 Gedanken zu „Brigitte Mom Blogs…WHAT ? :)

  1. Liebe Isa,

    Herzchen geschenkt bei Brigitte Mom…. dein Post ist mal wieder der Hammer.
    Zum PPS möchte ich auch meine Erfahrungen kurz beisteuern:
    Wir sind, sobald wir gewusst haben, dass sich das ganze "Projekt" etwas schwieriger gestalten würde, offen mit dem Thema umgegangen. Zuerst bei unseren Eltern und im engeren Freundeskreis.
    Das Feedback/ die Reaktionen damals waren für uns in Ordnung. Das lag aber auch daran, dass wir noch sehr "naiv" (wie wahrscheinlich die meisten) an das Thema ran gegangen sind. Wir und alle anderen gingen einfach davon aus, dass uns die moderne Medizin schnell zu einem eigenen Kind verhelfen kann. ….. Pustekuchen!……
    Und dann wurde es auch schwieriger. Die ersten Versuche waren nicht erfolgreich. Dann natürlich der Klassiker: Alle Freunde um uns rum, wurden "einfach so" (ja wirklich) von Sex schwanger und bekamen gesunde und tolle Kinder.
    Und wir hangelten uns von Versuch zu Versuch und kassierten Negativs oder frühe Fehlgeburten.
    Was das mit einem macht, wissen die meisten ja hier.
    Man kennt sich selbst nicht mehr….. und möchte auch gar nicht so sein….. aber findet auf die die Schnelle auch keine Lösung mit diesen Gefühlen umzugehen.
    Gleichzeitig wandeln sich auch die Reaktionen im Umfeld.
    Von unangebrachten Optimismus, über Mitleid bis hin zum Schlimmsten für mich persönlich: die Sprachlosigkeit/ das Ignorieren der Situation.
    In dieser Zeit war ich keine gute Freundin und man konnte mir auch keine gute Freundin sein.
    Trotzdem sind wir – immer wenn sich die Situation ergeben hat – weiter offen damit umgegangen. Mittlerweile wissen es alle Bekannten, Freunde und die nähere Verwandtschaft. Auch meinen Chef habe ich eingeweiht und ein paar Kolleginnen. Und ein paar Menschen, die mir nicht nahe stehen, mit denen sich aber einfach mal in einer bestimmten Situation ein Gespräch ergeben hat und man festgestellt hat, der Gegenüber hat das gleiche "Problem"….

    Naja und der Rest wird es sich denken oder etwas über den üblichen Flurfunk/ Dorftratsch mitbekommen haben. Woran ich das merke? Mittlerweile gibt es zu dem Thema gegenüber uns Null Prozent neugierige/ unangebrachte/ Nachfragen oder Kommentare.

    Ich finde es persönlich für mich wichtig, mit dem Thema offen umzugehen. Auch um dem Thema den Schrecken zu nehmen. Auch um den Menschen klar zu machen, wie verletzlich man in diese Situation ist…. Meine Hoffnung ist, dass dadurch diese Menschen mit dem Thema sorgsamer umgehen…
    Eine weitere Erfahrung habe ich gemacht. Man selbst lernt, zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die damit nicht umgehen können, dass es bei diesem Thema aber auch Situationen gibt, in denen man fast nichts richtig machen kann als Gegenüber. Und ich selbst habe gelernt, dass zu verstehen, zu akzeptieren und zu verzeihen.
    Seit einigen Monaten spreche ich auch gegenüber diesen Menschen aus, dass es "auf das Ende der Behandlungen" zugeht. Hier sind die Reaktionen noch sehr durchwachsen. Die meisten schauen ungläubig, wissen nicht so recht was sie sagen sollen, "du bist doch noch so jung, du kannst doch noch weiter machen"…..
    Das Verständnis, dass man vielleicht irgendwann nicht mehr kann und v.a. auch nicht mehr will, ist noch nicht da……
    Ich kann mit diesen Reaktionen gut umgehen, auch weil ich weis, dass diese Menschen uns von ganzen Herzen wünschen, dass wir ein Kind bekommen. Diese Aussagen sind an sich nur der Ausdruck für die Hilflosigkeit.
    Vor 2 Jahren hätte ich mich nach solchen Gesprächen noch am Abend mit einer Flasche Rotwein "behelfen" müssen…… 🙂
    So jetzt ists lang geworden zu dem PPS. Ich hatte Tränen in den Augen beim Tippen, das Thema triggert mich anscheinend noch ganz schön…..
    Einen schönes Wochenende!
    Bluete83

    1. Liebe kleine Bluete,
      ich danke Dir von Herzen für´s Kommentieren – gerade wenn´s mit Tränen in den Augen erfolgt ist.
      Ich finde, Du liest Dich unheimlich klar und ruhig – als hättest Du Deinen inneren Standpunkt für Dich schon sehr weit rausgearbeitet. Was ja vorhandene Trauer/Traurigkeit überhaupt nicht ausschließt. Sie ist im Gegenteil ja oft Begleiterin der inneren Auseinandersetzung mit so existenziellen Fragen wie dem sich evtl. einstellenden Abschied vom aktiven Kinderwunschweg.

      "Man selbst lernt, zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die damit nicht umgehen können, dass es bei diesem Thema aber auch Situationen gibt, in denen man fast nichts richtig machen kann als Gegenüber. Und ich selbst habe gelernt, dass zu verstehen, zu akzeptieren und zu verzeihen"

      Das finde ich sehr wahr und wichtig. Auch das Unterscheiden können – wo meint es jemand wirklich nicht gut mit einem und wo stößt man wechselseistig an die Grenzen des Themas vielleicht und wo blockiert man selber Formen (versuchter) Anteilnahme (was ja auch legitim ist!)

      Alles Liebe
      Isa

  2. Dear Wonderland, A friend forwarded the link to your post to me this morning, and I am so flattered to see what you wrote about me and my post! Thank you! It makes me happy to know that by sharing my experiences I am able to help others. It appears you are doing the same for your readers. I wish you well. Kathleen Guthrie Woods

    [Liebe Wunderland, ein Freund weitergeleitet. Den Link zu Ihrem Post für mich heute vormittag, und ich bin so geschmeichelt, um zu sehen, was Sie schrieb über mich und meine Post! Vielen Dank! Es macht mich glücklich zu wissen, indem ich meine Erfahrungen Ich bin in der Lage, anderen zu helfen. Es scheint, dass Sie tun das Gleiche für Ihre Leser. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Kathleen Guthrie Woods]

    1. Dear Kathleen,
      welcome at Wonderland and thank you so much for your kind and warm words. It is a pleasure to have you here !
      Isa

  3. Hallo Ihr Lieben,
    Kommentatorinnen und Herzen-Verschenkerinnen.

    Ihr seid unglaublich und habt es ja richtig Herzen auf Brigitte Mom regnen lassen. Das freut uns so sehr.

    Ich habe Euch gelesen und antworte nur kurz. Auf meinem Schoss schläft ein Hundekind, welchem heute hinterhältig und überfallartig das Ohr zerbissen wurde 🙁
    Herrchen des Angreifers meterweit hinten dran……Da könnte ich ja ausrasten…
    Der Schatz hier hat die Schnautze komplett voll und ich hoffe jetzt sehr, dass er sich den Vorfall nicht merkt. Ist immer so scheiße, wenn ihnen das passiert, wenn sie selber bislang total verträglich und arglos waren und noch nicht richtig erwachsen sind.

    Melde mich bald nochmal ausführlicher
    Isa

    1. Oh nein, der arme Schatz! War bei meinem leider auch so. Und leider hat er es sich gemerkt. Aber: Nach viel Geduld und viel Kontakt mit tollen Hunden ist heute alles wieder gut.

      Ich hoffe, dem Kleinen geht's schon wieder besser. Und ich hoffe auch, er merkt es sich nicht.

      Zu diesem tollen Post steht meine Antwort noch aus. Sie kommt noch 🙂

      <3

    2. Das ist ja gemein 🙁 Der arme Kleine! Aber zum Glück ist er bei dir in guten Händen und wird liebevoll umsorgt. Hoffentlich kann er es vergessen irgendwann!
      Gute Besserung für ihn, pysisch und psychisch :*

    3. Oh man, ich habs gerade erst gelesen. Hoffe dem kleinen geht`s wieder besser….

      Bluete83 (leider noch ohne Hund…..)

    4. Danke Euch –
      dem Hundepubertier geht´s wieder gut.
      Zumindest scheint er keinen generellen Schaden davon getragen zu haben.
      Ob sich selektive Ablehnung ausgebildet hat, bleibt noch abzuwarten 🙂

  4. Liebe Isa, liebe Belle

    Wie toll ich euch finde, habe ich an anderer Stelle schon erwähnt ;-)… und natürlich habe ich euch bei Brigitte Mom sofort ein Herzchen geschenkt.

    Ich antworte mal nur auf das PPS, weil alles andere hier etwas zu ausführlich würde:

    Im privaten Umfeld sprachen und sprechen wir recht offen über unsere Kinderlosigkeit. Zunächst über unsere Schwierigkeiten, schwanger zu werden; das andere war dann die logische Folge davon. Dass ich darüber sprach, führte dazu, dass mir zwei Freundinnen anvertraut haben, dass es bei ihnen ebenfalls Hindernisse gibt in Bezug auf den Kinderwunsch. Zumindest die eine sagt, sie hätte es sonst niemandem erzählt und ist sehr dankbar für alles, was sie mit mir teilen kann! Dieser Austausch ist auch für mich sehr wertvoll.

    Ich fand es zunächst anstrengend und schmerzhaft, darüber zu sprechen, aber es hat doch auch einiges einfacher gemacht. Zumindest in der Familie und bei nahen Freunden war die Anteilnahme recht gross. Dass die anderen es wissen, schützt einen zu einem gewissen Grad vor dummen Fragen und vor Erwartungen, die man nicht erfüllen kann, wenn man mitten im Abschied steckt.

    Zum Thema Job:
    Von einem Arbeitskollegen wurde ich mal gefragt (das war noch vor der "Linie im Sand"), ob ich Kinder möchte… die Antwort damals war Ja. Gleichzeitig erwähnte ich, dass die Arbeitsstelle für mich gerade ideal wäre, dass ich aber, falls es mit Kindern nicht klappen würde, wohl schon mal noch etwas anderes machen möchte in meinem Leben… Danach fand ich heraus, dass dieser Kollege seine Nase wohl überall ein bisschen zu weit hineinsteckt und auch gerne was weitererzählt… Daher kam ich später nicht auf die Idee, ihm unter die Nase zu reiben, dass der Traum geplatzt ist (werde das wohl auch in Zukunft nicht tun). Ich muss dazu vielleicht sagen, dass in einem Team von 12 Personen im Moment nur drei Mitarbeiter Kinder haben. Das macht es für mich etwas einfacher.

    Im Zuge der Abklärungen/Diagnose gab es bei mir zudem eine Operation, nach der ich länger krankgeschrieben war. Bei weiteren Terminen in der KiWu-Klinik erzählte ich auf Arbeit nur, es hätte einen Zusammenhang mit der Operation, weil ich etwas Chronisches hätte (was auch stimmt). Es wissen alle Bescheid über die Unterleibs-OP, den Rest habe ich aber für mich behalten! Mein emotionales Tief habe ich meiner Chefin auf ihre Nachfrage hin ebenfalls mit der OP erklärt (sie befürchtete, es hätte berufliche Gründe).

    Mit meinem früheren Chef bin ich heute befreundet. Da er selbst kinderlos ist und darüber schon vor Jahren (während meiner Anstellung bei ihm) offen sprach, habe auch ich ihm von unserer Situation erzählt.

    Grundsätzlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, wenn ich mit Menschen, zu denen ich Vertrauen hatte, darüber gesprochen habe. Ich bin aber auch vorsichtig und gehe nicht mit dem Thema hausieren!

    Ich finde es sehr wichtig, dass Kinderlosigkeit in der Gesellschaft thematisiert wird und bin auch der Meinung, dass jede von uns das Ihre dazu beitragen kann. Allerdings empfinde ich die "Bildung" (finde gerade kein besseres Wort) meines nahen Umfeldes zu diesem Thema an gewissen Tagen auch schon recht anstrengend! Das hat vielleicht mit der Phase zu tun, in der ich gerade stecke und kann auch wieder ändern…

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz,
    Elaine (die sich gerade sehr über ein Gewitter freut)

    1. Liebe Elaine,

      danke, dass Du so ausführlich erzählt hast !
      Die Problematik, mit dem Thema ungewollter Kinderlosigkeit im Job offen umzugehen, habe ich während meiner aktiven Kinderwunschzeit auch gesehen. Auch als Selbstständige. Die Befürchtung, hier auf´s Abstellgleis zu gelangen, weil Kunden oder Geschäftspartner vorausgesetzt hätten, dass ich bald schwanger evtl. "verschwinden" würde, die war groß.
      Am Ende steht man da und hat kein Kind UND sich aber längst ähnliche Nachteile wie Mütter im Job eingehandelt.

      Die fehlende Bildung zum Thema Kinderlosigkeit (das ist gut gesagt, finde ich) – die ist tatsächlich erschreckend gering. Wer davon nicht unmittlebar betroffen ist oder es eben irgendwann wenigstens im nahen Umfeld miterlebt hat, der hat meist null Ahnung.

      Alles Liebe in die Schweiz !
      Isa

  5. Liebe Isa
    Das gefällt mir sehr!
    Ich bin genau wie du der Meinung, dass wir in der Gesellschaft sehr untergehen und durchaus mehr Gehör brauchen können…man stösst doch immer wieder auf dieselben Vorurteile: Entweder man hat mit Absicht keine Kinder – dann ist man gefälligst IMMER gut drauf und findet das Leben super. Oder man hätte gerne Kinder – dann tut man gefälligst ALLES dafür und ist voller Hoffnung und wenn es nach Jahren immer noch nix geworden ist wird man natürlich depressiv und so und nie wieder glücklich. Oft genug so erlebt…gähn.
    Deswegen mal wieder ein dickes DANKE für diesen und alle weiteren Blogs zu "unserem" Thema und für die Weiterverbreitung!! 🙂
    Ich hab schon manchmal drüber nachgedacht, selbst ein Blog zu starten, bin aber nie so sicher, ob ich genug Freizeit hab, die ich dafür hergeben kann…na wer weiß, vielleicht eines Tages…

    zum PPS: ich bin eher weniger öffentlich, bin im (vielleicht ehemaligen?) Freundeskreis auf wenig Verständnis gestoßen und musste feststellen, dass nur noch über mich aber nicht mehr mit mir geredet wurde und hab mich seitdem sehr zurückgehalten. Das wär nicht dass erste Mal, dass ich meinen Freundeskreis komplett umschmeiße, mal sehen, wie sich das noch entwickelt.

    Grüß euch alle, schmelzt nicht weg bei der Hitze… 😉
    Luni

    1. Liebe Luni,

      ich finde, das hast Du ziemlich gut auf den Punkt gebracht 🙂
      Und Dein Blog würde ich sehr gerne lesen, wenn es mal soweit ist. Bitte schicke mir dann unbedingt den Link !

      Da wo höchstens Mitleid vorherrscht oder sich gar das Maul zerrissen wird, da würde ich auch fein schweigen – und mir ernsthaft über Konsequenzen Gedanken machen. Den einen oder anderen Grenzpflock habe ich diesbezüglich in der Vergangenheit auch schon einrammen müssen (eher im Bekanntenkreis).
      Bin aber ausgleichender Weise auch oft auf Verständnis gestossen (im engeren Freundes- und Familienkreis). Den einen oder anderen doofen Kommentar aus einem Nicht-Besser-Wissen heraus habe ich dann auch mal großzügig verziehen.

      GLG
      Isa

  6. In Ermangelung eines Like-Buttons lasse ich euch diese hier: ❤️ für Isa und ❤️ für Belle – leider reichen Netz und Apfeltastatur in der Hängematte nicht aus, für all dass was ich zu diesem großartigen Post gern sagen würde … Vielleicht kommt das ja mal irgendwann, wenn die Zeit reif ist für meinen eigenen CNBC Blog 😉

    Übrigens habe ich gestern auf die Frage nach Nachwuchs bei uns das erste mal jemandem konkret gegenüber gesagt, wie die Situation gerade ist – es hat sich daraus ein sehr gutes Gespräch entwickelt und auch wenn es nicht "öffentlich" im wörtlichen Sinne war, es war kein Verstecken mehr, kein Ausreden erfinden mehr und es tat sehr gut.

    Aus der Hängematte grüßt
    Die-die-mal-zwei-Linien-war

    1. Das hoffe ich doch sehr, dass diese Zeit wieder kommt.
      Du hast so viel zu sagen !
      Ja – es tut gut, sich nicht zu verstecken.
      –> Freiheit 🙂
      LG in die Hängematte,
      Isa

  7. Isaaa, ich danke dir für den Tritt in den Hintern mit der "die mal ZweiLinien war". Ich wusste,da war noch was, was ich vergessen habe:( Ich senke beschämend mein Haupt, werde gleich mit eingezogenem Schwanz dort hinwackeln und mich entschuldigen und ihr angemessen danken! Tritte in den Allerwertesten finde ich wichtig, haben wir alle hin und wieder nötig;) Und ja, der Vergleich mit der Sucht ist durchaus angebracht, wenn du mich fragst. Denn wenn nicht hier eine Art Suchtverhalten entstehen kann, wo dann??? Für mich ist/war das Bloggen auch von Anfang an (Gruppen)Therapie. Meine Gedanken frei raus zu hauen, sie den anderen zu präsentieren und im Austausch mit anderen sich dann weiterzuentwickeln und/oder den eigenen Standpunkt zu festigen. Eine große virtuelle Selbsthilfegruppe:) Hätte ich mich nicht für das Bloggen entschieden, ich weiß nicht, ob ich so schnell und gut die Abzweigung gefunden hätte und gegangen wäre. Ich geb' dir Recht: Ihr und ich, das ist wohl noch etwas wenig für eine community;) Aber vielleicht, hoffentlich! werden wir ja mal eins, zwei,drei, ganz viele?! Schön wäre es auf alle Fälle! Nicht dass ich es nicht vestehen könnte, wenn man mit dem Thema abeschlossen hat und sich dann dem business as usual widmen möchte. Aber da ich ja auch über den KiWu-Weg gebloggt habe, ist es für mich nur die logische Konsequenz, dass ich es auch jetzt noch weiter tue und wenn ich damit auch nur einer anderen in irgendeiner Weise etwas geben kann: umso schöner:). So, ich erlaube mir jetzt mal deine Fragen des PPS mit rüber in meinen Blog zu nehmen und mich dort der Beantwortung zu widmen, d'accord? Ein bisschen was kann ich nämlich dazu aus den letzten Tagen berichten. Jahrelange Erfahrung natürlich (noch) nicht. Und by the way: leider gibt einem Blogspot ja keine Möglichkeit des like-ens, so wie ich das im Moment durchaut habe, aber wenn das so wäre, wäre der like-button im Dauereinsatz bei euch:) So musste es erstmal das Herzchen bei der Brigitte-Mom community tun:)
    I like you very much:)
    Tante Öko

    1. "Aber da ich ja auch über den KiWu-Weg gebloggt habe, ist es für mich nur die logische Konsequenz, dass ich es auch jetzt noch weiter tue und wenn ich damit auch nur einer anderen in irgendeiner Weise etwas geben kann: umso schöner:)"

      DAS ist Tante Oeko ! 🙂 !

      Und jetzt gleich gehe ich erst mal Dein Blogpost lesen !!
      LG, Isa

  8. Liebe Isa, liebe Belle,

    wie Ihr ja vielleicht wisst, bin ich eine von denen, die noch kinderlos ist und nicht weiß, ob das nun gewollt oder ungewollter Natur ist. Es ist einfach so. Ich "muss" mich mittlerweile sogar eher mit dem Gedanken anfreunden, dass das Thema "eigenes Kind" einfach aus Altersgründen an mir vorübergeht, da ich nun über 40 bin und ein geeigneter/gewillter Vater noch immer nicht in Sicht ist. So viel zu meinem Wunsch, einen Kinderwunsch nur mit Partner an meiner Seite realisieren (oder erstmal ausreichend hinterfragen) zu wollen. Na, was solls, das Leben ist, wie es ist. Und mein Leben ist gut (und es gibt obendrein so viele kleine und große Kinder da draußen, die sich nach Liebe sehnen, da spielt die genetische Übereinstimmung kaum mehr eine Rolle…)

    Ich habe mich, liebe Isa, tatsächlich bis zum Ende durch Deinen Artikel gelesen und kann nur einmal mehr meine Anerkennung für Dich und Belle aussprechen. In meinem Leben begegne(te)n mir so viele Menschen, die irgendeinem Traum hinterher rennen, an ihm festhalten, als sei es ein Rettungsanker oder ihm süchtig unterliegen. Der Vergleich mit dem Alkoholismus erscheint mir daher mehr als treffend, sodenn ich in die "Nichterfüllter Kinderwunsch"-Thematik" Einblick habe.
    Es geht eben oft darum: Wie verhält sich der/die Einzelne, wenn ein Wunsch nicht in Erfüllung geht, er/sie etwas nicht bekommt, was er/sie gern hätte? Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Kinder, Materielles oder die Liebe geht. Jammern oder Ausflippen? Verbissen kämpfen oder loslassen? Betroffen sind wir alle in irgendeiner Form von diesen Themen, wie wir damit umgehen, trennt dann oft die sogenannte Spreu vom Weizen.
    An die eigene Nase fassen, sie auch mal in den eigenen Dreck stecken und dran riechen – so siehts aus. Ihr zwei tut das, soweit ich das einschätzen kann, immer und immer wieder und das verdient meinen Respekt. Ganzheitlich in die Selbstverantwortung kommen, ist eine Lebensaufgabe, scheint mir. Wohl denen, die es jeden Tag aufs Neue üben.

    Chapeau Ihr Zwei und mit Euch mag ich gern mal ein total authentisches Interview machen!
    Sonnige Herzensgrüße ins Gallische Dorf (und natürlich ein Teilen, denn das freut das BloggerInnenherz, ich weiß das. 😉 )
    Kristina

    1. Liebe Kristina,

      vielen lieben Dank für Deine Zeilen und so viel positiven Zuspruch !
      Wir haben oft einen ähnlichen Blick auf´s Leben, stelle ich immer wieder fest. Und da spielt es wenig Rolle, wie sehr sich die Lebenswelten ähneln…viel entscheidender ist, auf welcher Wellenlänge man funkt.
      Und genau das stelle ich auch im persönlichen Umfeld immer wieder fest: wer mir nah steht und wer nicht entscheidet sich nicht daran, WAS jemand ist sonder WIE und WER er ist.

      "Ganzheitlich in die Selbstverantwortung kommen, ist eine Lebensaufgabe, scheint mir. Wohl denen, die es jeden Tag aufs Neue üben."

      Ja, ja und ja 🙂

      Liebe Grüße zurück
      Isa

      P.S. wer Kristinas Blog noch nicht kennt: schaut mal vorbei !
      ganzheitlich-pragmatisch-spirituell, in allen Farben des Lebens leuchtend.

    2. Liebe Isa,

      ich danke Dir von Herzen für dieses schöne Feedback zu meinem Blog! Es freut mich so besonders, weil es von DIR kommt ( wegen dem Funken und so 😉 )
      Einfach klasse, dass wir uns in dem riesigen WWW gefunden haben und inspirieren und manchmal auch ein wenig tragen.
      Zum Interview sind mir schon die ersten Impulse gekommen. Ihr lest von mir.

      Herzliche Grüße,
      Kristina

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