Der Andreas Elsholz der Kinderlosen .. oder .. wer ist Isa Wonderland ?

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geschrieben von Isa:

Warum haben so viele CNBC mit einem offenen Umgang zum Thema ungewollte Kinderlosigkeit und erst Recht Abschied vom Kinderwunsch so große Schwierigkeiten ?

Was passiert, wenn man sich öffnet, sich gar öffentlich macht, sich mit diesem Aspekt seiner Biographie sichtbar macht und sich damit verletzlich zeigt? Machen wir uns damit verletzbar, schwächen wir uns damit ? Oder ist vielleicht am Ende sogar das Gegenteil davon der Fall ?

Wenige Kinderwunschpaare und noch viel weniger Langzeit-CNBC öffnen sich. Oder sie tun es selektiv. Verhalten. Die Kinder-Frage wird oft jahrelang ausweichend beantwortet. Ausreden werden erfunden, Antworten parat gelegt. Ich persönlich habe es lange Zeit ganz genau so gehalten.
Es wird abgewogen, ob man nun lieber als egoistische, gewollt Kinderlose oder zu bemitleidende ungewollt Kinderlose wahrgenommen werden möchte.
„Kinderlos zu sein“, sagt die Regisseurin Ina Borrmann sinngemäß, in ihrer sehr persönlichen Dokumentation über ihren Kinderwunschweg, „ist eben ein bisschen, wie QUER durch die Gesellschaft leben“.

Warum verschweigen wir mehrheitlich die Hintergründe unserer Kinderlosigkeit ? Erklärungen dafür gibt es mehrere – und sie hängen zusammen: aus Scham. Aus Angst, bemitleidet zu werden, aus Angst, missverstanden zu werden. Aus Angst, reduziert zu werden. Ergo: aus Angst, aufzufallen und ausgegrenzt zu werden. Scham ist die Angst vor Ausgrenzung. Und Ausgrenzung bedeutete in grauer Vorzeit ein existenzielles Problem. Wer aus der Gruppe flog, schwebte in Lebensgefahr. Unser Gehirn hat diese Erfahrung gespeichert – bis heute. Unsere Angst vor Ausgrenzung versucht uns also das Leben zu retten. Das ist toll – aber in der Mehrheit der Situationen heute zum Glück nicht mehr begründet.

Die sicher auch außerhalb wissenschaftlicher Fachkreise prominentesten Erklärungen zum Thema Scham gibt es von Brene Brown, qualitative Sozialforscherin an der University of Houston und Autorin u.a. des Buches Verletzlichkeit macht stark.

In einem ihrer TED-Vorträge formuliert sie dazu unter anderem folgendermaßen:
„Scham ist für Frauen dieses Netz von unerreichbaren, widersprüchlichen, konkurrierenden Erwartungen über: wer wir sein sollten. Und sie ist eine Zwangsjacke.

Für Männer ist Scham kein Haufen konkurrierender, widersprüchlicher Erwartungen. Scham ist Eins: lass dich nicht wahrnehmen als was?
–> Schwach.“
 
Gleichzeitig ist Scham aber auch etwas zutiefst Menschliches. Menschen ohne Schamgefühl haben keine Fähigkeit zu Verbindungen oder Einfühlungsvermögen. Ein bisschen Scham ist also etwas Gutes. Zu viel Scham etwas sehr Ungesundes. Brown bezeichnet Scham auch als Epidemie unserer Kultur und ihr einzig wirksames Gegengift ist für sie Emapthie. „Wenn man Scham in eine Petrischale gibt, braucht sie drei Dinge um exponentiell zu wachsen: Heimlichkeit, Schweigen und Verurteilung.
 
Wenn man dieselbe Menge Scham in die Schale gibt und sie mit Empathie versetzt,
kann sie nicht überleben“ Und weiter: „(..) um ihr (Anm. der Scham) zu entkommen, um den Weg zurück zueinander zu finden, müssen wir verstehen, wie sie uns befällt und wie sie die Art beeinflusst, wie wir Eltern sind, die Art, wie wir arbeiten, wir wir einander ansehen.“
 
Es geht also beim Thema Scham ganz viel um Normen und das Abweichen von ihnen, um normative Deutungsmacht und Ausgrenzung. Und hier schließt sich der Kreis auch wieder zum Thema Mehrheitsgesellschaften und Diskriminierung.

Ja – (ungewollt) kinderlos fällt man auf. Anderen. Und sich selber – selbst dann, wenn man anderen gerade nicht auffällt. Denn manchmal fällt man nicht auf. Und das kann einem mitunter wie eine Insel zum Durchschnaufen erscheinen. Es ist kontextabhängig, ob und wann unsere Kinderlosigkeit bemerkt wird. Das Umfeld im RL hakt das Thema nach einigen Jahren ab – und dann hat man in Teilen sowas wie Ruhe. Aber könnte man ECHTE Ruhe nicht vielleicht leichter und viel früher haben ? Durch einen sehr viel offeneren Umgang damit ?

Was also ist die große Befürchtung, wenn man mit dem Thema offen umgeht ?
Der Deutsche liebt seine Privatsphäre grundsätzlich ja immer noch ein bisschen doller, als beispielsweise der Durchschnittsamerikaner – behaupte ich mal aus der Hüfte und ohne das jetzt belegen zu könne. Denke aber, Recht damit zu haben 😉

Besteht die Angst also darin, dass andere plötzlich viel zu viel über einen wissen? Blöde Kollegen, dämliche Ex-Freunde, ungeliebte Nachbarn, die Erzfeindin, der künftige Chef, Omma Gertrud ? Die NSA?
Machen wir uns da mal sowieso nichts vor – wir hinterlassen so unfassbar viele digitale Spuren überall, teils freiwillig, teils unwissend, teils sorglos, dass man vermutlich von den meisten Menschen ziemlich lückenlose Lebensläufe zusammen hacken könnte – wenn man denn wollte … und könnte.

Oder besteht die Angst nicht eher vielmehr darin, dass andere damit zu wenig über uns wissen und wir so plötzlich, aber für lange Zeit reduziert werden auf EIN bestimmtes Merkmal unserer Biographie ? Besteht die Befürchtung darin, dass die Wahrnehmung von uns als Person eingefroren wird….und wir als eine Art ewiges Standbild in der Erinnerung der anderen auftauchen ?

Wird man also quasi zum Andreas Elsholz der ungewollt Kinderlosen, ewig festgeschrieben auf diese eine „Rolle“ in seinem Leben, wenn man offen mit seinen Erfahrugen umgeht ?
Die wunderbare Cherry on Air veröffentlichte vor ihrer Blogpause (sie schreibt übrigens wieder – Hurra 🙂 ) mal ein Post mit dem Titel: WER ? NA DIIIEEE DIE KREBS HATTE 

Ich habe es eben nochmal gelesen. Und geschmunzelt. Wie ähnlich man doch fühlen kann.
Wer ? Na dieeeee, die ungewollt kinderlos ist.
Mit dem Unterschied, dass Cherry von Beginn an öffentlich war; bereits öffentlich bloggte, als sie ihre Diagnose bekam und sich dann aber auch bewusst dazu entschloss, dem Krebs öffentlich in den Arsch zu treten.

Ich glaube mittlerweile, die Gefahr, dass man auf einen Aspekt seinen Lebens fixiert wird, ist überschaubar. Das muss man halt auch erstmal zulassen. Und mitmachen muss man das auch. Und wer die STÄRKE hat, sich verletzlich zu zeigen, der ist nicht schwach genug, sich von anderen dominieren zu lassen 😉
So rum wird ein Schuh aus allem. Und dennoch kann all das eine Herausforderung werden !
Und für die anderen gilt: Wer beschränkt genug ist, Leuten ein Label zu verpassen – ja, bitteschön.. Das sagt dann aber weit mehr über den Horizont des Gegenübers aus, als über den, der da „gelabelt“ wird.

Es ist unsinnig, zu glauben, wenn man sich die Augen zuhält, würde man unsichtbar. Oder wenn man nicht drüber spricht, würde alles weniger wahr sein. Dennoch ist es legitim und auch notwendig, genau abzuwägen, wie viel wir von uns preisgeben wollen.
Dabei sollte man aber folgende Frage ebenfalls berücksichtigen: Wie gesund ist es auf Dauer, einen bestimmten Teil seiner Biographie zu kaschieren ? Oder jedesmal neu zu selektieren, ob und wem und was man jetzt preiszugeben bereit ist?
Es ist NICHT besonders gesund. Es kostet Unmengen von Energie. Ob wir wollen oder nicht. Ob es uns bewusst ist oder nicht. Und es hält uns davon ab, wirklich authentisch zu leben.

Dennoch verhalten sich Menschen täglich genau so – aus vielen verschiedenen Gründen und in unterschiedlichsten Zusammenhängen. Sie frisieren Lebensläufe, sie erfüllen Rollenbilder, Erwartungshaltungen – so gut sie können, sie passen sich an. Sie verdrängen und sie betäuben den entstehenden Schmerz. Nicht nur privat, sondern auch im beruflichen Kontext. Man darf sich also durchaus fragen: Wie echt, wie wahr sind all unsere Begegnungen eigentlich wirklich ?

Die eigene Verletzlichkeit nicht nur aushalten, sondern sie lieben lernen: dahinter steht die Idee von Verletzlichkeit als Mut, etwas zu wagen, dessen Ausgang man nicht kontrollieren kann – und dies betrifft am Ende doch das Leben an sich.

Ist es nicht genau DAS, was uns der unerfüllte Kinderwunsch gelehrt hat ? Wir können den Ausgang der Dinge nicht immer sicher voraussagen, das Schicksal nicht in letzter Konsequenz berechnen, beeinflussen. Mit der Entscheidung, es dennoch zu wagen, das Abenteuer Kinderwunsch, haben wir Stärke gezeigt. Warum verlässt uns dann so oft und mehrheitlich der Mut, wenn es darum geht, zu uns zu stehen, mit allem, was wir sind.

„Deine Geschichte anzuerkennen und Dich dafür zu lieben, ist das Mutigste, was Du je tun wirst“ (Brene Brown)

Heute vor 2 Jahren haben wir den Kinderwunschweg verlassen.So endgültig, offiziell. Final. Den Strich zu ziehen……auch das erforderte Mut.

Ich finde, dieses Ereignis ist heute Abend mindestens ein Essen beim Lieblingsitaliener wert 😉
Auch das hat was mit Wertschätzung zu tun.

xoxo,
Isa

15 Gedanken zu „Der Andreas Elsholz der Kinderlosen .. oder .. wer ist Isa Wonderland ?

  1. Liebe Elaine, liebe Wünschi, liebe Eni,
    liebe @Alle !

    Ich war lange nicht hier. Gar nicht hier.
    Heute bin ich für das worlwide candle lighting zurückgekommen. Lese Eure lieben Kommentare aus der Zwischenzeit – und bin ganz sprachlos nach einem Blick in die Blog-Statistik. Wie viele hier TÄGLICH immer wieder neu hereinschauen.
    Das macht mir gerade ein bisschen Gänsehaut.

    Bis bald !
    Eure Isa

  2. Isa, Liebes!
    Ein schöner Post – sehr nachdenklich, aber vorausschauend! Eigentlich gehts uns doch (endlich) gut. Das alles gehört zum Leben dazu. Das Schicksal wird schon seinen Grund gehabt haben, uns nicht mit Kindern gesegnet zu haben.

    Ich bin sooo auf Dein neues Projekt gespannt!

    Lass von Dir hören!

    Alles Liebe
    Eni

  3. Liebe Isa

    Schön, dass du wieder da bist :-)!

    "The Gifts of Imperfection" von Brenée Brown hatte ich mir schon vor eine Weile bestellt, habe aber etwa nach einem Viertel nicht mehr weitergelesen… Du motivierst mich gerade, die Lektüre wieder aufzunehmen!

    Meine grosse Entdeckung der letzten Wochen: wie befreiend es sein kann, nach aussen zu seiner Kinderlosigkeit zu stehen. Inzwischen wissen meine Chefin, eine Arbeitskollegin und eine ehemalige Arbeitskollegin davon. Auch davon, dass das schwierig für mich ist. Und was soll ich sagen? Zwei davon hatten es schon vermutet und, ohne dass ich es gewusst hatte, sogar mit mir gehofft und gebangt. Alle drei reagierten so einfühlsam und unterstützend, dass es mir richtig wohltat. Und ich mir jetzt echt überlege, warum ich mir überhaupt den Stress angetan habe, die letzten Monate und Jahre zu einem so grossen Teil allein durchzustehen… Angst, Scham und nicht zuletzt einem Schuss Perfektionismus. Für mich waren das Riesen. Jetzt wirken sie plötzlich so viel kleiner. Auch wenn ich da immer noch nicht ganz durch bin ;-).

    Zu sich selber stehen:
    Ich kann's nur empfehlen. Für mich ist es gerade der einzige Weg, wie "es wieder gut kommen kann". Für mich und alle, denen an mir gelegen ist. Arbeitsumfeld inklusive. Weil's eben nicht anders geht. Weil es niemandem hilft, wenn ich noch länger die perfekte Fassade aufrecht erhalte und dahinter irgendwann umkippe, emotional und gesundheitlich. Dann kippt die Fassade nämlich mit.

    Das mit dem Lieblingsessen beim Italiener finde ich super. Wir haben kürzlich in einer kleinen Zeremonie zu zweit von unseren Kindern Abschied genommen, die wir nie haben werden. Danach gingen wir richtig gut essen und hielten so unser privates "Leichenmahl" ab. Für mich war das ein enorm positives Erlebnis (wenn auch teilweise traurig natürlich), denn jetzt habe ich ein Datum. Und Erinnerungen. Und einen Ort. Auch wenn ich sonst so gar nichts habe von den Kindern, die ich mir gewünscht hätte. Ja, die Wertschätzung gegenüber sich selbst. Warum fällt uns die nur so viel schwerer als gegenüber anderen?

    Puh, ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich denke, das reicht jetzt erst mal :-).

    Wie immer: DANKE, Isa.

    Elaine

  4. Liebe Lisa,

    vieles ist einfach auch ein Prozess, braucht Zeit. Jeder geht da individuell sein Tempo. Toll ist es, wenn ein solcher Erfahrungsprozess dann abgeschlossen ist. Das verleiht soviel positive Energie.

    #ImPerfect – gibt´s da nicht gerade irgendwo dieses wunderbare Wortspiel ? I love it 🙂

    GLG und alles Gute weiterhin
    Isa

  5. Wow – diese Worte treffen mich gerade mitten ins Herz. Ich hatte diese Woche wieder einen kleinen Zusammenbruch, weil ich so gerne mit jemanden über meinen KiWu-Weg gesprochen hätte, aber ich einfach nicht konnte. Weil es halt fast niemand weiß!
    Und da kam auch die EINE Frage auf: wer bin ich eigentlich? Die zwei Sternenkinder und der KiWu-Weg haben mein Leben in den knapp letzten zwei Jahren maßgeblich verändert. Ja, mich zu einem anderen Menschen gemacht. Aber obwohl mich das soo maßgeblich verändert hat, mache ich diesen Weg nicht zu einem öffentlichen Teil meiner Biografie. Völlig verrückt, oder?
    Und warum? Weil ich mich schäme. Weil ich nach außen hin keine Schwächen zeigen möchte. Wir sind doch alle so perfekt, wie kann da jemand unperfektes noch dazugehören. Das geht ja gar nicht.
    Eigentlich totaler Bullshit. Denn was soll passieren? Aber trotzdem werde auch ich erst einmal weiterhin dicht halten. Nichts sagen. Mal schauen – vielleicht ändere ich meine Haltung aber irgendwann…

    1. Hey Lisa,
      wir kennen uns zwar nicht, aber ich möchte Dir eines sagen: Verzage nicht! Wer legt denn fest, WAS in dieser Welt perfekt ist? Sind es die, die mit Kindern gesegnet sind? Oder die, die sich dagegen entscheiden (über die redet keiner)? Oder wir, die keine andere Wahl haben? Wir – das Schicksal hat uns unserer Zukunft beraubt. Na und? Wir leben unser unperfekt perfektes Leben! Und das ist toll! Denn das Leben ist so perfekt, wie Du es lebst! Dazu gehört es zu trauern – ganz unbedingt! Sich für eine gewisse Zeit einzuigeln – ganz unbedingt! Und zu weinen, zu fluchen, sich selbst zu hassen. Lebe Deinen Namen, liebe "Lisa-Nach-Regen-kommt-Sonnenschein" Es ist es wert!! Wir haben den Weg imFrühjahr verlassen. Wir reden darüber ganz offen. Aber wir gehen damit nicht hausieren. Wenn uns jemand fragt: Und, wann kriegt ihr Kinder? Sage ich: Nie, wir können keine kriegen. Dann herrscht oft erstmal Stille, weil die Leute kaum damit umgehen können. Aber es gehört zu meinem, unserem Leben dazu und ich stehe voll und ganz dahinter. Ich bin mittlerweile glücklich damit: Wenn ich all die Plagegeister sehe 😉 Und in diesen Zeiten bin ich lieber selbst für mich verantwortlich – ich muss ja, aber das ist gut. Also: Lange Rede kurzer Sinn: Kopf hoch! Wir sind da alle durch gegangen, können es leider nicht ändern. Das Leben ist zu kurz, um immer nur zurückzuschauen und sich zu fragen: Was wäre wenn?? Lebe, Lisa! Denn nach Regen kommt Sonnenschein 😉

      Alles Liebe!
      Eni
      http://thirty-ehrlich.de/

  6. Liebe Isa,

    wünsch dir einen schönen Abend beim Lieblingsitaliener, Wertschätzung ist gut und wichtig und dein Posting freut mich sehr, bin gespannt wie's weiter geht!

    Bei mir sind jetzt fast 5 Monate seit dem bewussten Strich und mir gehts sehr gut damit! Wir machen uns heut auch einen guten und feinen Abend, hab ein Date im Kino, sein Name ist James, James Bond 🙂 aber mein Mann darf auch mit ! Habt es hübsch, ihr lieben alle da draußen! Lg, Maria

    1. Liebe Maria,
      wie schön zu lesen, dass es Dir so gut geht !!!
      Ich hoffe, dein Date war schön 😉
      Alles Liebe und bis bald
      Isa

  7. Liebe Isa,

    in aller Schnelle und Spontaneität, da ich auf dem Sprung zur Arbeit bin…aber in der Kürze liegt ja bekanntlich die berühmte Würze, näch?! So hoff ich doch 😉
    Wow. Deine Zeilen sind toll!! Da fehlen mir grad fast die Worte. Vielen herzlichen Dank dafür!!
    Es steckt ein Haufen Weisheit darin – den nehm ich doch glatt mit in den Tag und in all die kommenden auch. Deine Worte bringen in mir ganz viel zum Klingen, ach was, zum Juchzen. Ich fühle mich bestätigt auf meinem Weg. Das tut so gut!! Es ist nicht nur der Kinderwunschweg, nein, es betrifft mein Sein in dieser Welt – meiner kleinen, in der sich gerade einiges in aller Kraft ordnet und zugleich durcheinandergewirbelt wird. Aber eben auch in Bezug auf die große dort draußen, wie ich mit all dem, was geschieht, umgehe und meine Sicht, mein Wesen lebe. Hmmm, keine Ahnung, ob das nun verständlich ist, aber ich bin mir sicher, Du wirst das "Dahinter" erfassen 😉

    Ich bin gespannt, was da im Werden ist bei Dir und freue mich darauf 🙂

    Habt einen guten und feinen Abend, zelebriert ihn in aller Wertschätzung…

    Alles Liebe
    Juju

    1. 'Bestätigt' trifft es nicht. Dein Text gibt mir Mut. Er kommt genau zur rechten Zeit und trifft voll ins Schwarze. Nein, mitten ins Bunte 😉 Es fühlt sich an, als wolle etwas frei werden und vorallem da sein dürfen. Sichtbare Konturen bekommen. Authentisch sein. In welchem Maße? Das ist dann wohl die situationsbedingte Feinheit, das Abwägen zwischen sich zeigen und schützen.
      … so wanderte ich schon ein Weilchen vor mich hin und habe nun durch deine Gedanken Rückenwind… und ein Lächeln im Gesicht (jaaa, ich weiß! Aber wahr ists trotzdem! Herausfordernd genug bleibt das Ganze ja schließlich ohnehin ;-))

    2. Hallo Du Liebe,

      ich gehe jetzt davon aus, beide Kommentare gehören zusammen. Oder ?
      So oder so, ich freue mich gerade sehr, dass mein Posting so positive Schwingungen hatte und etwas anderes, neues Gutes daraus wird.
      Manchmal glitzern Texte sozusagen – je nachdem wer sie gerade liest.

      Dinge kommen zu uns, wenn wir sie gerade brauchen. Sie finden uns regelrecht, denke ich. Manchmal kann das fast magisch erscheinen 😉

      Alles Liebe und ganz viel weitere positive Schubkraft auf dem Weg !

      xoxo, Isa

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