Starke Stimmen. Starke Geschichten. #1

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Blog, CNBC, Starke Stimmen

 Interview mit Tante Öko

Liebe Tante Öko, dass Du den Anfang der „Starken Stimmen“ machst, finden wir wunderbar. Und passend. Vielen Dank für dieses tolle und persönliche Interview !

Und jetzt … sollst Du zu Wort kommen:

 

Wer bist und und wie lebst Du ?

–> Wer ich im RL bin, also meine Identität möchte ich an dieser Stelle für mich behalten. Im www bin ich als „Tante Öko“ unterwegs und blogge unter diesem Namen auch auf www.tanteoeko.wordpress.com
Es geht mir gar nicht mal darum, dass nicht ein Großteil der Menschen meinen Namen und mein Gesicht kennen lernen dürften, aber es gibt da einige, mir bekannte Menschen, mit denen möchte ich in dieser Form nicht das teilen, was ich dort blogge. Ich bin fast 30 Jahre alt und lebe mit meinem Herzensmann, mit dem ich seit fast 9 Jahren zusammen bin, in Köln. Dies aus jobtechnischen Gründen, weil wir beide eigentlich
absolute Naturmenschen sind, aber ich sag mal so: wenn schon Großstadt, dann Köln:) Das Lebensgefühl und die Mentalität der Menschen hier gefällt uns im Großen und Ganzen sehr gut und Köln ist einfach
unglaublich vielfältig. Langfristig würden wir gerne wieder in Richtung Norden zu der Familie und den Freunden ziehen. Aber dass das Leben nur in groben Zügen planbar ist, das hat es uns schon gezeigt, also sehen wir mal, wie sich das alles entwickelt:)

Ansonsten kann man über das „Wie“ noch sagen, dass mein Herzensmann und ich, wie mein Blogger-Name es schon vermuten lässt, sehr öko sind und auch so leben. Zumindest bezeichnen wir uns so, weil es dann für andere gleich klar ist;) Wir selbst sagen darüber, dass wir so leben, wie wir es bestmöglich mit unserem Gewissen vereinbaren können. Wir haben uns oft über Dinge aufgeregt, die wir so nicht unterstützen können und haben daraus Schritt für Schritt die Konsequenzen gezogen. D.h. wir leben autofrei, so gut es geht plastikfrei, kaufen nur Bio Lebensmittel, diese wenn es irgend geht nur regional, saisonal und möglichst nicht nur EG-Bio. Fleisch essen wir nur wenig, ich bis vor Kurzem gar nicht (aus gesundheitlichen Gründen esse ich es aber wieder, bis auf Schwein) und wenn dann in Bio.

Kosmetik, Wasch-und Putzmittel auch in öko. Wir, die Klamotten und die Wohnung werden tatsächlich auch damit sauber;)  Wir haben ein Konto bei einer Ökobank, Emailkonten bei „Posteo“, nutzen kein Facebook und kein WhatsApp, sondern lieber „Threema“. Kleidung nähe ich seit einigen Monaten selbst, sodass wir da einen auf fair produzierte und umweltverträglichen Weg umsteigen konnten, da es inzwischen sehr viele schöne Stoffe in GOTS Qualität gibt und diese selbgenähte Kleidung sogar günstiger ist, als würde man bei Marken wie E*prit, *oliver, etc kaufen.

Jeans und Schuhe stelle ich allerdings nicht selbst her:D Und trotz all dem sieht man uns das „Öko sein“ im Alltag nicht an;) Also schmeißt eure Bilder (falls ihr sie denn überhaut so habt;) ) von Menschen in erdfarbenen sachkartigen Klamotten und in Birkenstocksandalen gerne über Bord, denn mit diesen Bildern im Kopf würdet ihr uns auf der Straße in 100 Jahren noch nicht erkennen;)

 

An welchem Punkt Deines Weges stehst Du heute ?

Am Anfang unseres neuen Weges. Der Weg, der uns höchstwahrscheinlich ohne Kind/Kinder an der Hand durch das Leben führen wird. Das fühlt sich aufregend an. Neu. Spannend. Ganz anders als geplant. Aber wie ja schon oben gesagt, haben wir bis hierher gelernt, dass die meisten der Pläne, die wir uns gemacht haben, vom Leben durcheineindergewürfelt wurden. Als lerne ich gerade das Leben anzunehmen, ohne alls durchzuplanen. Und glaubt mir, das ist nicht immer leicht, denn als Organisationstalent (nein ich bin nicht eingebildet, aber es ist meine ganz große Stärke und wäre bescheuert, wenn ich das verleugnen würde) und als Mensch, der gerne plant, ist da ein Umdenken in meinem Kopf gerade erst in Gang gekommen.

Immer schaffe ich das noch nicht, ganz klar. Aber ich muss sagen, es fühlt sich viel besser und freier an, als ich es jemals für möglich gehalten habe! Und es kostet weniger Energie, weil ich weniger Frust zu verarbeiten habe, als das der Fall war mit vielen Plänen, die sich so nicht umsetzten ließen. Ich kann heute wieder sagen: ich freue mich auf die Zukunft und weiß, dass wir das was kommen wird, irgendwie meistern werden. Es geht weiter!

 

Wenn Dein Leben ein Film wäre, welchen Soundtrack hätte Dein aktueller Lebensabschnitt ?

Herzensmann und ich sind schon seit einigen Jahren ein großer Fan von Peter Hollens, der über Youtube bekannt geworden ist. Der covertbekannte Lieder unterschiedlichster Herkunft (schreibt aber auch eigene von Zeit zu Zeit) und singt sie nur a-cappella. Und gibt ihnen dadurch und durch seine ganz eigene Art der Interpretation eine neue Wirkung. Oftmals finde ich seine Versionen der Stücke besser als das Original.

Und das passt ja irgendwie zu uns. . Die Originale, d.h. die Pläne, die wir uns mal gemacht haben, waren nicht in Deckung zu bringen mit unserem tatsächlichen Leben. Also nehmen das was da ist und passen es für uns an. Und heraus kommt etwas, was uns im Nachhinein vielleicht sogar besser gefällt, als das angestrebte Original:)

 

Wenn Deine gesamte Kinderwunschgeschichte verfilmt werden würde, wer sollte die weibliche Hauptrolle spielen ?

Diese Frage finde ich schwierig zu beantworten. Da ich ja noch verhältnismäig jung bin und den Kinderwunschweg verlassen habe, müsste es ja auch eine junge Frau sein. Allerdings fällt mir da keine richtige Idealbesetzung zu ein. Ich mag Audrey Tautou gerne. Aber ihr Typ passt ingesamt glaube ich eher schlecht zu mir. Gut vorstellen könnte ich mir Julia Roberts, die mich mit ihrer Energie begeistert und da auch eher zu mir als Typ passt. Aber die ist ja nun bekannterweise ein paar Jährchen
älter als ich;) Also vielleicht eine Julia Roberts vor ca. 20 Jahren. Das könnte ich mir gut vorstellen!

 

Was hast Du auf Deinem Kinderwunschweg erlebt ?

Dinge, die ich mir vor 10 Jahren im Traum hätte nicht vorstellen können!
Ungewollte Kinderlosigkeit? Ja, hat man mal irgendwo gehört, aber dass es einen selbst betreffen könnte, schlichtweg unvorstellbar! Zum Kinderkriegen zum Arzt gehen, sich in einem kleinen Schlauch Spermien des Herzensmannes von einem fremden Mann in die Gebärmutter spritzen zu lassen? Unvorstellbar!

Nach 4 Jahren immer noch da zu stehen und kein Kind im Bauch oder auf dem Arm oder an der Hand zu haben? Unvorstellbar!

Tatsächlich keinerlei Vorstellung mehr davon entwickeln zu können, wie es sein könnte, schwanger zu sein? Unvorstellbar!

Niemals einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten? Unvorstellbar!

Und doch war/ist das alles unsere Realität. Wir haben viele Untersuchungen mitgemacht, immer auf der Suche nach der EINEN Erklärung, die uns sagt, warum sich keine Schwangerschaft einstellen will. Keine davon hat uns diese Antwort geliefert. Es gab immer wieder Ansätze, die es versucht haben zu erklären, aber nicht so eindeutig waren, als dass es uns die erlösende Gewissheit gebracht hätte.

Also haben wir erlebt, dass Unvorstellbares wahr wird.
Kinderlos zu sein, ohne dass die Medizin uns
die Erklärung liefern kann. Und trotz der seelischen Qualen, die dieser Weg teilweise mit sich gebracht hat, möchte ich die Lebenserfahrung und die Informationen, wie ich Dinge verarbeiten kann, nicht missen. Denn es ist MEIN Weg, UNSER Weg. Und wir sind nicht zerbrochen, auch wenn ich davor oftmals Angst hatte. Inzwischen kann ich ihn als Episode meines Lebens ansehen, die so stattgefunden hat, zwar nicht zu dem „Ergebnis“, nämlich Wunschkind geführt hat, wie wir uns das am Anfang in rosaroten Farben ausgemalt hatten. Aber eben nicht Lebensbestimmend und Lebenserklärend für alles das was davor war und was jetzt noch kommt, war und ist.

 

Wann und warum hast Du Dich dazu entschieden, den Kinderwunschweg zu verlassen ?

Das Datum kann ich tatsächlich ganz genau sagen: Es war der 11. Mai 2015. (Dazu auch ausführlich in meinen Blog unter diesem Datum.) Auf einmal war alles klar. Zeit Abschied zu nehmen. Meine Zeit war da. Es hatte sich in den Wochen vorher schon angekündigt. Endgültig angestupst durch die fehlschlagene 4. IUI im März. Und durch den sich anschließenden TCM Arztbesuch im April. Ich habe gemerkt: das ist es einfach nicht mehr.

Obwohl der bewilligte Behandlungsplan für weitere 5 IUIs im natürlichen Zyklus beim Arzt lag und das auch der Plan bis zum Ende des Jahres gewesen war, merke ich auf einmal, dass eine neue Zeit anbricht.
Ich fand immer mehr zur Ruhe, konnte wieder Babys und
Kleinkinder und vorallem Schwangere angucken, ohne dass dieser fiese stechende Schmerz des Verlustes des nie Dagewesenen zustach. Tag für Tag besserte sich meine Stimmung.

Die TCM hatte ergeben, dass ich unter diesen Voraussetzungen, die mein Körper hat, gar keine Möglichkeit
hatte, eine Schwangerschaft zu erleben. Und das hat mich nicht traurig gemacht, sondern es hat mir vielmehr die so lang ersehnte Erleichterung verschafft. Die geplanten Akupunkturen, die meinen Körper in´s Gleichgewicht bringen sollen, damit sich eine Schwangerschaft einstellen kann, waren für mich von Anfang an nur die Möglichkeit, dass ICH mich wieder im Gleichgewicht fühlen könnte irgendwann. Völlig egal, ob das eine Schwangerschaft begünstigen würde.

Ich habe zu mir gefunden, zu meinen Bedürfnissen. Und das war dann der Punkt, wo ich gemerkt habe:
das war es jetzt. Bis herher bist du, sind wir, den aktiven Kinderwunschweg gegangen. Alles was jetzt kommt, geschieht nicht mehr unter dem „angebeten“ Ziel einer Schwangerschaft. Sondern für mich!

Ich bin. Auch ohne Kind.

 

Wie hast Du den Abschied vom Kinderwunschweg erlebt ? / Wie erlebst Du den Abschied vom Kinderwunschweg ?

Anders als erwartet, wie bei fast allen Dingen.
So wie ich vorher keine
Ahnung von dem Leben mit einem unerfüllten Kinderwunsch hatte, so hatte ich vorher keine Ahnung, wie es sich anfühlen wird, wenn ich ihn mal verlassen würde. Dass es so gut gut ist, damit hatte ich erst recht nicht gerechnet.

Vielleicht liegt das aber auch darin begründet, dass ich selbt den Zeitpunkt bestimmt habe. Dass ich vor den 5 noch möglichen IUIs ausgestiegen bin. Dass ich mein Ende der aktiven Kinderwunschzeit (und damit meine ich die Zeit, in der sich alles darum gedreht hat, den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen) selbt gefunden habe und ich nicht das Ende von „Versuch 8“ oder das Ende der finanziellen Möglichkeiten oder das Erreichen eines bestimmten Alters zu meinem Schlusspunkt habe werden lassen.

Ich glaube für mich wirklich, dass meine Glücklichkeit jetzt allein möglich war, weil ich die Initiative ergriffen habe im Sinne von aktiver Reflektion meines Zustandes, meiner noch vorhandenden inneren Kapazitäten. So war es für mich kein Ende von „Außen“, was ich gefühlt über mich ergehen lassen musste, sondern ein Ende von „Innen“ heraus. Dass ich das so konnte, erlebe ich als unglaubliches Geschenk und nicht als Selbsverständlichkeit!

 

Worin liegt/lag die besondere Herausforderung beim Abschied vom Kinderwunschweg für Dich/für Euch als Paar?

Da liegt ebenfalls einer der Gründe, weshalb der Abschied vom aktiven Kinderwunsch für mich so gut ging/geht. Bis auf eine ganz kurze Zeit von einigen wenigen Wochen, waren mein Herzensmann und ich immer völlig einer Meinung, was wir machen wollen und was nicht. IVF, ICSI, etc, kamfür uns von Anfang an, bevor wir überhaupt die erste IUI hatten, nicht in Frage und daran hat sich auch in der ganzen Zeit nicht einmal was geändert.

Nur als ich den 3. IUI Versuch schon wieder im Kopf hatte, war er noch nicht so weit. Aber nachdem wir das KiWuZentrum gewechselt haben und uns so viel ernster genommen gefühlt haben, war auch er dann soweit.

Wir sind gedanklich also fast immer im Gleichschritt gegangen und konnten so auch Hand in Hand dem aktiven Kinderwunsch Lebewohl sagen.
Auch das sehe ich als Geschenk an und nicht als Selbsverständlichkeit.

 

Was war schwieriger als erwartet ? Was war leichter, als befürchtet ?

Schwieriger als erwartet fällt mir nichts ein gerade. Leichter als befürchtet war es definitiv zu einem Zustand zu kommen, in dem ich jede Schwangere als individuelle Person mit ihrer individuellen Schwangerschaft sehen kann. Vorher war jeder Anblick einer solchen wie ein Schlag mit einer Keule und der Stimme aus dem Off: „Bääm, da sind sie, die das haben, was dir verwehrt bleibt. Alle können, nur du nicht.“
Ähnliches mit Babys und Kleinkindern. Dass das heute funktioniert, dass „deren“ „Haben“ nichs, aber gar nichts mit meinem „Nicht-haben“ zu tun hat, ist immer noch faszinierend für mich und macht mich glücklich.

 

Viele Psychologen empfehlen, nach dem endgültigen Abschied vom Kinderwunsch zu verhüten, um wirklich auf allen Ebenen damit abschließen zu können und nicht doch heimlich weiter auf die Hintertüre zu hoffen. Was denkst Du darüber ?

Ein ganz interessantes Thema und eines, was mich selbst auch betrifft.
Hieran lässt sich gut die Gratwanderung beschreiben, die ich bei dem Thema vollziehe. Obwohl ich den aktiven Kinderwunschweg verlassen habe und mir keine Hoffnung mehr auf ein Kind mache und sich das gut und richtig so anfühlt, bekomme ich von außen suggeriert, dass es im Prinzip nichts gibt, was dagegen spricht auf der rein physischen Ebene.

Meine TCM Frau behandelt u.a. meinen Unterleib, weil sie möchte,dass mein Körper in ganzheitlicher Sicht wieder ins Reine kommt. Und das möchte ich auch. Und aus dieser Sicht besteht die Chance, dass ich schwanger werden könnte eines fernen oder auch näheren Tages.

Und trotzdem, obwohl wir Sex haben, ungeschützt, und in mir auch durchaus das Bewusstsein dafür da ist, dass es trotzdem noch zu einer Schwangerschaft kommen könnte, lebe ich so nicht. Fühle ich so nicht. Ich weiß z.B. nicht mehr, ob ich jetzt gerade einen „guten“ Zyklus habe (die in denen eine
Schwangerschaft im allerersten Anfangsstadium immer bei mir stattgefunden hat) oder ich steuere in keinster Weise mehr unser Sexleben im Hinblick auf einen sich nahenden Eisprung.

All das tue ich nicht mehr. Wir haben Sex, wann wir Lust haben. Ansonsten nicht. Und wenn das mal drei Wochen dann nicht ist, ist das halt so. Wir verhüten aber nicht, weil eine Schwangerschaft ja, wenn sie denn auf einmal eintreten würde, völlig ok wäre!
Und es aus gesundheitlicher Sicht,
sowohl was die Gesundheit des Kindes als auch meine betrifft, keine Risikofaktoren gibt, die wir mit einer Schwangerschaft eingehen würden.

Es ist schwer zu beschreiben und vielleicht der Teil, der am unverständlichsten für andere ist. Der Kinderwunsch ist ja nicht aus mir verschwunden, wie könnte er das auch jemals? Aber ich lebe ihn nicht
mehr aktiv. Was kommt das kommt und ist gut so. So oder so. Ich bin glücklich jetzt so, mit der bewussten Entscheidung loszulassen. Mein Leben als CNBC ist toll! Und das ist meine Lebensrealität, also lebe ich hier im JETZT. Und wenn dann aus welchen Gründen auch immer doch noch etwas anderes kommen sollte, dann ist das genauso ok! Ich lasse los und höre auf zu wollen. Aber nicht nach dem Motto „Entspann dich mal, dann klappt das schon“, sondern nach dem Motto „Ich entspanne mich, weil es mir gut tut, es jetzt dran war und es sich richtig anfühlt. Aber ohne Gedanken daran, was sich daraus entwickeln könnte“. Besser kann ich es irgendwie nicht beschreiben.

 

Was hat Dir besonders geholfen/hilft Dir besonders dabei, die Trauer um ein ungelebtes Leben als Mutter und Deine nie geborenen Kinder zu verarbeiten ?

Definitiv immer und immer wieder zu reflektieren! Als ich wegen einer großen Krise im Studium und großen Belastungen im Privatleben (die nichts mit dem unerfüllten Kinderwunsch zu tun hatten) in psychologier
Behandlung war, hat meine Ärztin mal zu mir gesagt, dass das, was mir so gut hilft und weshalb sie sich keine Sorgen um mich in der Zunkunft macht, meine Reflektionsfähigkeit und mein Reflektionswille seien.

Ich war noch nie der Typ, der irgendwas in die hinterste Ecke schiebt und hofft, dass es da einfach nicht mehr wieder raus kommt. Ich musste mich immer mit allem auseinandersetzen. Auch wenn das schmerzhaft war. Aber nach den Verarbeitungen bin ich ein Stück gestärkter wieder raus
gekommen.

Und definitv darüber zu reden. Viel zu reden. Mit verschiedenen Personen. Nie ein Geheimnis daraus zu machen, wo wir uns gerade befinden auf dem KiWu-Weg. Also konnte ich immer ich sein. Waren alle immer
darüber informiert, wo ich mich gerade befinde gefühlsmäßig.
Und ganz
entscheidend hat mir zum Schluss sicher auch das Bloggen geholfen. Ich konnte mich schon immer schriftlicher viel besser ausdrücken als mündlich. Meine Gedanken besser sortieren. Und über das Bloggen bin ich mit Gleichgesinnten in Kontakt gekommen und konnte mich austauschen, meine Position immer wieder neu bestimmen oder auch verfestigen.

 

Wie sehr hat sich Dein Leben nach dem Abschied vom Kinderwunschweg verändert ?

Da der Abschied ja erst knapp 3 Monate zurück liegt, kann ich darüber noch keine Langzeiterfahrungen wiedergeben. Aber was ich jetzt schon sagen kann ist, dass ich mich frei fühle, fast immer gut drauf bin, keine Angst mehr vor der Zukunft habe. Denn was kommt, das kommt. Und ich werde es schaffen mit den Dingen, die das Leben für mich bereit hält, zurecht zu kommen. Zu leben. Glücklich zu leben.

Ich lasse das Leben auf mich zukommen, lasse mich aber trotzdem nicht davon überrollen, das Leben und ich begegnen uns sozusagen auf Augenhöhe. Und das ist sehr befreiend. Ich fühle mich nicht mehr als Opfer der Dinge, die da passieren.

 

Wie sieht Dein persönliches “The Next Happy” aus ? Wie nah bist Du ihm schon gekommen ?

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das verstehe, aber etwas, was ich mir für unsere Zukunft wünsche und was im Moment in greifbare Nähe zu rücken scheint, wäre dass mein Mann endlich jobtechnisch die Chance hat glücklich zu werden. Das ist eine ganz spezielle eigene Geschichte über die es sich sicher lohnen würde einen eigenen Blog zu schreiben, was ich aber nicht tun werde. Zumindest nicht in der nächsten Zeit. Vielleicht irgendwann einmal. Manche Dinge sollen auch hier im www noch unenthüllt bleiben:) Für mich selbst gibt es da nichts, was ich im Moment nicht schon hätte.

 

Welche Wünsche und Träume hast Du für die Zukunft, die jetzt vor Dir liegt ?

Mein großer Wunsch und wohl auch Traum ist es, dass wir irgendwann wieder in der Nähe meiner Familie und guten Freunde wohnen, ein Haus haben, das mind. 4 Zimmer hat, sodass Herzesmann und ich jeder ein eigenes Zimmer haben, in dem wir uns austoben können (im Moment wohnen wir in einer 2 Zimmer Wohnung, Köln ist einfach verdammt teuer!!!) und wo wir wieder Obst und Gemüse anbauen können. Und dass der Herzesmann so glücklich wie möglich seine Fähigkeiten im Berufsleben einbringen kann. Und ein wenig zu reisen mit dem Herzensmann, das ist auch noch ein Traum.

 

Was möchtest Du Frauen mit auf den Weg geben, die noch nicht so weit sind, wie Du ?

Ich weiß, dass es weh tut, aber mir hat das aktive Auseinandersetzen mit meiner Situation immer geholfen. Wirklich immer. Mich der Situation zu stellen, sie für MICH bestmöglich und ehrlich zu überdenken und mich
dabei versuchen unabhängig zu machen von dem, was in der Therorie medizinisch noch möglich wäre.

Ich brauchte es, dass ICH das Ende bestimmen konnte, nicht die x- Versuche, die mir die Krankenkasse oder
meine finanziellen Möglichkeiten oder das Alter noch ließen. Weil ich mir dann sicher sein konnte, dass es sich für mich nicht anfühlt, als ob ich mich dem Schicksal vollständig ausliefern muss, sondern selbst an
dem Umgang mit meiner Zukunkft teilhaben kann. Wir können vielleicht nicht bestimmen, ob wir ein Kind bekommen werden oder nicht, aber wir haben die Möglichkeit aktiv daran mitzuwirken, wie es ohne aussehen
kann. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu und ich möchte damit um Himmelswillen keinen anderen Weg verurteilen!!!

 

Was sagst Du den Menschen, die ein kinderloses Leben für eigentlichsinnlos und oberflächlich halten ?

Das hat mir zum Glück noch niemand gesagt, aber ich würde ihm vielleicht sagen, dass es erstmal sinnvoll wäre, aufzuhören, Lebensmodelle miteinander zu vergleichen und ein „Besser“ und ein „Schlechter“ festmachen zu wollen. Jedes Leben ist individuell. Jeder Weg ist individuell.

Das Leben mit Kind muss auch nicht automatisch die Glückseeligkeit bedeuten. Es gibt den einen einzigen pauschalen Weg zu einem sinnvollen und ausgefüllten Leben nicht. Wir müssen uns immer wieder neu ausrichten, an dem, was da kommt. Auch an unseren sich verändernden Wünschen. Denn auch die bleiben ja nicht statisch stehen.

Wieso sollte also ein kinderloses Leben sinnlos und oberflächlich sein?
Das beinhaltet meiner Meinung nach nur verkrustete Denkstrukturen und eine nicht mehr zeitgemäße Einstellung.

 

Was sagst Du den Menschen, die CNBC bemitleiden ?

Mitleid halte ich nie für gut. Mitgefühl ja. Aber bitte auch nur, wenn man die Signale dafür aussendet. Ich fühle mich auf keinen Fall bemitleidenswert! Weil das ja bedeuten würde wiederum, dass es nur einen
richtigen Weg gibt und der beinhaltet Kinder. Aber dem ist nicht so!

Ja, ich hätte mein Leben gerne mit eigenen Kindern verbracht. Aber es bemitleidet ja wohl auch keiner die Menschen, die Kinder bekommen haben, „weil man das so macht“ und die dann vielleicht merken, dass die
Einstellung „weil man das so macht“, vielleicht nicht der beste Wegweiser im Leben ist. Um es mal vorsichtig auszudrücken. „Leben und leben lassen“ würde hier gut passen, finde ich.

 

Wenn Du mit 80 auf Dein Leben zurück blickst: Was wirst Du dann sagen?

Dass ich dankbar bin für die Liebe, die ich in meinem Leben spüren und weitergeben durfte, dass ich dankbar bin für die Lebenserfahrung die ich gemacht habe und zwar alle! Und dass ich mir nicht vorwerfen kann, dass
ich mein Leben nach dem Motto gelebt habe :“Das macht man halt so. Das war schon immer so.“
Sondern dass ich versucht habe, das was ich ändern
kann zu ändern und das was ich nicht ändern konnte, anzunehmen und als Teil meines Weges zu begreifen.

 

22 Gedanken zu „Starke Stimmen. Starke Geschichten. #1

    1. Liebe Sandra,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Und umso schöner, dass meine Worte auch Menschen in anderen Lebensituationen ansprechen 🙂
      Ich wünsche euch alles Liebe!

      Tante Öko

  1. Liebe Tante Öko,

    tolles Interview. Du lies dich sehr klar und zufrieden. Man merkt, dass der Weg für dich/ euch von Herzen kommt.
    Gerade das Loslassen vom aktiven Kinderwunsch, wenn man "eigentlich" noch "am Anfang" im ganzen Kiwu-Zirkus ist,…. davor ziehe ich meinen Hut.
    Selbst zu entscheiden, wie weit man gehen will und kann und nicht immer vom nächsten Versuch getrieben zu werden.
    Gerade wenn man "noch so jung ist". Auch ich beschäftige mich sehr intensiv mit dem Thema Loslassen. Wenn ich das in meinem Umfeld thematisiere, reagieren die meisten aktuell noch sehr verhalten. Die üblichen "Tipps" kommen dann.
    "Ihr seit doch noch so jung…., verliere doch noch nicht die Hoffnung…, wollt ihr nicht mal ins Ausland, da habe ich gehört, dass mehr erlaubt ist…., wollt ihr nicht adoptieren….."
    Einfach zu akzeptieren, dass der Weg, anders wie geplant, endet, scheint sehr schwierig zu sein.
    Zum Thema "Verhüten": Ich habe schon lange aufgehört, zu glauben und zu hoffen, dass ich auf normalen Weg schwanger werde. Der Gedanke von Sex schwanger zu werden, den gibt es gar nicht mehr in meiner Vorstellung, daher glaube ich auch, dass wir nach dem Verlassen des aktiven Kinderwunsch-Wegs auch nicht verhüten werden…..
    …. und es mir trotzdem dabei gut geht… ich mir nicht unterschwellig noch Hoffnung mache…… ich denke, dass muss jeder für sich selbst wissen und hängt auch von den Erfahrungen in der aktiven Kiwu-Zeit ab. Isa, hat das sehr schön erklärt.

    Liebe Isa, liebe Belle,
    ein riesengroßes Dankeschön an Euch für das Konzept. Wenn ich noch ein paar Schritte weiter bin, melde ich mich vielleicht auch nochmal bei euch dafür.
    Es hilft mir (und vielen anderen, denke ich) so sehr bei Euch zu lesen..

    Bluete83

    1. Liebe Bluete83,

      Ja, das scheint immer und überall (auch bei anderen Dingen) ein Problem zu sein. Zu akztepieren, dass man auch mit etwas aufhören kann, auch wenn alles was in der Theorie noch möglich ist, nicht ausgeschöpft ist. Isa und Belle haben da hier auch schon einiges zu geschrieben, wenn ich mich richtig erinnere.
      Ich wünsche dir und euch, dass ihr euren Weg durch diesen manchmal so verschlungenen Pfad des Kinderwunsches findet und am Ende dort rauskommt, wo ihr glücklich sein könnt!
      Alles Liebe dir!
      Tante Öko

  2. Die Empfehlung zur Verhütung, die von Psychologen mehrheitlich ausgesprochen wird, begründet sich darin, dass für die meisten Frauen ein Verabschieden und ein Loslassen des Themas schwierig bis unmöglich ist, da es erfahrungsgemäß den Wenigsten gelingt, sich von der monatlichen Hoffnung frei zu machen, wenn eine zumindest theoretische Chance auf eine Schwangerschaft weiterhin besteht.

    Das sieht und handhabt aber auch nicht jeder so. Daher die offene Frage im Interview, nach der persönlichen Meinung der jeweils Betroffenen.

    Was ein AKTIVER Weg ist, ist übrigens auch individuell unterschiedlich. In meinem Fall hat das Verlassen des AKTIVEN Weges am Ende Verhütung bedeutet. Nachdem sich nach einigen Jahren erfolgloser ART nämlich auch 3 Spontanschwangerschaften aus 4 unverhüteten Zyklen mit 3 Fehlgeburten eingestellt hatten. Jede Geschichte ist anders.

    LG,
    Isa

  3. Hallo Tante Öko,

    ein sehr schönes Interwiev.
    Habe mich selbst in dir wieder gespiegelt, nur mit ein paar Jährchen mehr aufm Buckel.
    Ich habe den Kiwu Weg verlassen mit offenen von der Krankenkasse genehmigten ART-Behandlungen. Es hat sich gut angefühlt. Wir sind viel verreist und haben viel von der Welt gesehen und wir haben UNS wieder kennengelernt, verliert man sich doch schnell als Paar in diesem ganzen Kiwu-Gefühls-Wirrwarr.

    Wir haben aber auch nicht verhütet und unsere Intimität gelebt, wann die Zeit es zugelassen hat. An ein Hintertürchen haben wir dabei nicht gedacht, auch wenn es die CNBCs (leider) unterstellen. Nun sind wir doch auf unsere späten Jahre zu Ex-CNBCs geworden.

    Ich lese hier sehr oft und es hört sich just in der Fragestellung im Interview an, dass wenn man trotz verlassen des Weges nicht verhütet, nicht wirklich CNBC ist.
    Aber du drückst es super aus: es ist das verlassen des AKTIVEN Kinderwunschweges. Und auch das ist ein VERLASSEN des Weges. M. E. geht es nicht um eine spezifische Definition, welche das Verhüten voraussetzt, als vielmehr, um das was in unseren Köpfen passiert (ist). Dieser berühmte Hebel im Kopf, wo wir plötzlich die Babys, die so durch die Welt flitzen, ganz süß finden, ganz ohne AUA in irgendeinem Teil unserer Psyche. Einfach, weil so ist, Kindchenschema halt.

    Liebe Tante Öko, ich wünsche euch spannende Reisen, interessante Begegnungen, Zufriedenheit im Job und ein Häuschen in eurer alten Heimat (auch wenn die Kölner doch recht nett sind :-))

    Liebe Belle und Isa, macht weiter so. Auch wenn ich eine Ex-CNBC bin, so finde ich das was ihr schreibt und DASS ihr schreibt sehr wichtig. Ich lese euch halt gern, wenn auch still. 🙂

    1. Ich danke dir! Und wünsche auch dir und deinem Mann alles Gute für die Zukunft! Genau, das mit dem Kindchenschema beschreibt es übrigens sehr gut;)
      Alles Liebe!

  4. Tante Öko – ich mag dich. Mehr gibt es nicht zu sagen. Danke für das tolle Interview, jeder Satz kommt irgendwie von Herzen. Das kann man rauslesen und es berührt und beruhigt und entspannt und stimmt nachdenklich. Irgendwie alles miteinander.

    Danke Belle und Isa für den Mittwoch ♥

    1. Huhu liebe Wünschi ❤️

      Danke für deinen lieben vermiss-dich-kommentar

      Du kannst hier bald was von mir lesen, mein Interview liegt schon bei Isa – und die Chancen für (m)einen CNBC/OK Blog stehen momentan gar nicht soooo schlecht…

      LG

      exZweiLinien

    2. Liebe Wünschi,
      ich danke dir :-* Ich hatte gehofft, dass man merkt, dass das einfach ich bin und dass es von Herzen kommt. Dass es dich in so vielfältiger Weise anspricht, berührt mich sehr!
      Liebste Grüße :-*

    1. Liebe Lisa,

      ich danke dir:) Ja, das hoffe ich auch, damit es vielleicht noch vielen Frauen so wie mir geht und sie so von diesem tollen Blog profitieren können!
      Alles Liebe dir!
      Tante Öko

  5. Liebe Tante Öko,

    vielen Dank dafür, dass Du uns Deine Geschichte erzählst.
    Einmal mehr bewahrheitet sich für mich die Erkenntnis, dass das Teilen von Geschichten unglaublich heilsam ist. In mir macht das Lesen Deines Weges gerade etwas ganz(er) und gibt Frieden.
    Denn auch wenn ich bisweilen die ein oder andere Idee oder einen Lösungsansatz habe hinsichtlicht des c(n)bc- Lebens im Allgemein und besonderen, so habe ich doch auch oft noch Fragezeichen, Unsicherheiten und unklare Momente.
    Wunde Punkte sind eben wunde Punkte und meiner (der weitestgehende Verzicht auf ausgedehnte ART- Behandlungen) verlangt immer mal wieder nach Betrachtung und Reflektion. Achtsamkeit und ein sich vergegenwärtigen, um was es in echt geht..
    Zu wissen, dass ich mit dieser Einstellung nicht allein bin, hilft enorm. Zu lesen und für mich klarzuhaben, dass ein "alles tun" das ist, was das einzelne Paar/Mensch nur für sich definiert und nicht fremdbestimmen lässt und dass der Nullablgleich zuvorderst am eigenen Gefühl entlang erfolgt und sich eben nicht der Machbarketisideologie unterwirft…es tut gut, dass zu lesen.
    Grins……das Nähen habe ich kürzlich aus ganz ähnlichen Gründen wie Du begonnen.
    Und was als Nein gegen unkritischen Konsum begann, entwickelt sich mittlerweile in eine Richtung die ich sehr mag…als kreatives Outlet, als (Wieder)erkennen von Schönheit, als fast schon meditatives Tun (meine Hang zur Übertreibung bitte hier kurz ignorieren 😉 )….kurz, es macht Spaß.
    Hab`Dank dafür, dass Du mich an was ganz wichtiges erinnert hast, Schöne 😡
    Walk in beauty….aber wem sag`ich, das machst Du ja sowieso… 😉

    xoxo, Belle

    1. Liebe Belle,
      es hat mich wahnsinnig berührt, was du geschrieben hast!!! Und dass ich dir ein Stück beim Frieden finden helfen konnte, das bedeutet mir unglaublich viel! Ihr beide habt mir so sehr geholfen auf dem Weg in das CNBC Land! Und immer noch profitiere ich stark von euren Gedanken, die ihr hier mit uns teilt. Dass ich dir jetzt umgekehrt auch ein Stück davon zurück geben kann, was könnte es Schöneres geben!? Es tut auch mir gut zu wissen, dass ich nicht allein mit dieser Einstellung der ART gegenüber bin, auch wenn das im Endeffekt natürlich auch nichts an meiner Entscheidung geändert hätte. Aber es tut immer gut "Gedankenverwandte" hier draußen zu wissen:) Ich glaube, ich habe da auch ein wenig die rebellische Ader meines Vaters geerbt, den es auch nie wirklich interessiert (hat), was andere denken oder was andere meinen, wie man sich x oder y gegenüber richtig zu verhalten hat. Oder sich nach irgendwelchen Konventionen richten sollte, die aber eigentlich ziemlich unpassend für einen selbst sind. Vielleicht ist es das, was mir dabei hilft den "Nullabgleich", wie du es nennst, zuallerst bei mir/uns durchzuführen?
      Dein Gefühl, was das Nähen bei dir bewirkt, hört sich wunderbar an! Und ja, Spaß macht es mir auch sehr:) Zur Übertreibung neige ich übrigens auch gerne, weshalb mir das gar nicht aufgefallen ist 😀 :-*
      Ich freue mich so, dass es Isa und dich (hier) gibt!!!
      :-* Tante Öko

  6. Liebe Tante Öko,
    ich habe Deinen Blog neulich erst gefunden und kannte Deine Geschichte von daher noch nicht komplett. Ich finde es toll, sie hier lesen zu dürfen. Du hast mich nachdenklich gemacht, in positivem Sinn.
    Viele Grüße von Ilka

    1. Liebe Ilka,

      ich freue mich, dass ich dir positive Gedankenanstöße geben konnte, so was verblüfft mich immer, aber macht mich umso glücklicher! Mein Motto ist: Wenn ich auch nur einer oder einem mit meinen veröffentlichten Gedanken irgendwie etwas geben kann, dann hat es sich definitv schon gelohnt! Mal abgesehen davon, dass es mir selbst gut tut, darüber zu schreiben. Magst du sagen in welcher Hinsicht ich dein Nachdenken ausgelöst habe?

      Alles Liebe dir!
      Tante Öko

  7. Liebe Tante Öko!

    Ein tolles Interview ❤️ es war sehr spannend zu lesen – wir sind ja vom Zeitpunkt des Abschieds sehr nah beieinander, auch wenn die Wege, die uns an diesen Punkt geführt haben, sehr unterschiedlich waren.

    Eine starke Stimme ❤️

    liebe Grüße

    Von der, die mal Zwei Linien war

    1. Liebe "Die, die mal Zwei Linien war",

      danke dir 🙂 Ja das stimmt, unsere Wege an den Punkt unterscheiden sich sehr, weshalb ich u.a. auch meinte,dass ich da jede Art des Umgangs völlig gleichberechtig und als einzigartig betrachte. Mein Weg = mein eigener Umgang = meine eigene Art des Abschieds. Ich hoffe, dass es dir seit deinem letzten Blogpost wieder deutlich besser geht und wir vielleicht von dir auch ein Interview irgendwann lesen dürfen?
      Alles Liebe und Gute für dich weiterhin!
      Liebe Grüße
      Tante Öko

    2. Liebe Tante Öko,

      genau deswegen finde ich die Idee so großartig – wir sind viele, jede mit ihrer eigenen Geschichte, mit dem ihr ganz eigenen Weg.

      Mein Interview liegt schon bei Isa ❤️

      Und mir geht's – zumindest was den Kinderwunsch angeht – momentan ganz, ganz gut.

      Liebe Grüße nach Kölle!

      ExZL

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.