Starke Stimmen. Starke Geschichten #2

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 Interview mit Fiona
 Wir freuen uns sehr !
 
Die, die mal Zwei Linien war ist zurück ! Mit einem Interview für „Starke Stimmen. Starke Geschichten“ hier bei uns – und als Fiona aka Fi mit einem nagelneuen Blo: dein ändern leben
 
Liebe Fi, herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Blog. Wir finden es großartig, dass Du Dich entschieden hast, Deine Gedanken, Deine Erfahrungen und Deine Geschichten mit uns auch weiterhin zu teilen !  Und das nicht nur mit diesem Interview.
 
 
Wer bist und und wie lebst Du ? 
 
Ich bin die, die mal „Zwei Linien“ war und lebe mit Mann und Katertier irgendwo in Deutschland.  
An welchem Punkt Deines Weges stehst Du heute? 
 
Es war für uns immer klar, dass wir eines Tages Kinder haben würden. Fast zeitgleich mit unserer Hochzeit vor 6 Jahren haben wir dann aufgehört zu verhüten und hätten nie im Traum daran gedacht, dass wir 6 Jahre später immer noch ohne Kind sind und sehr wahrscheinlich auch bleiben werden.
Wir sind dabei, den aktiven Kinderwunschweg zu verlassen und ich beginne nun, herauszufinden, wie ich das Leben als OK-Frau (ohne Kind-Frau) gestalten kann und möchte. Ich fange an, das Leben neu zu entdecken.  
Wenn Dein Leben ein Film wäre, welchen Soundtrack hätte Dein aktueller Lebensabschnitt?
 
Das kann ich nicht auf einen einzigen Song beschränken, daher habe ich mal ein kleines Album zusammen
gestellt:
 
Various Artists –
Welcome to Wonderland
 
  1. Für nichts auf dieser Welt – Roger
    Cicero
  1. Du kannst fliegen – Maite
    Kelly
  1. Krieger des Lichts –
    Silbermond
  1. Die, die wandern – Rainhard
    Fendrich
  1. Hey – Andreas
    Bourani
  1. Meine eigenen Wege – Heinz Rudolf
    Kunze
  1. Das Gold von morgen – Alexa
    Faser
  1. It’s a good life – Rea
    Garvey
  1. Wir sind am Leben –
    Rosenstolz
Wann und warum hast Du Dich dazu entschieden, den Kinderwunschweg zu verlassen? 

Eigentlich stand das Ende schon am Anfang fest. Ich habe immer gesagt, ich habe gewisse Grenzen –
etwa, wenn sich herausstellt, dass genetisch etwas nicht stimmt oder dass eine Schwangerschaft nur mit erheblichem medizinischem Aufwand aufrecht erhalten werden kann, ohne das klar ist, wie die Chancen am Ende aussehen.

Rückblickend finde ich es etwas gruselig, dass genau diese Umstände nun eingetreten sind,
ohne dass sich das damals auch nur in irgendeiner Form angedeutet hätte. Es gibt weder in der Familie meines Mannes (außer die Häufung von Zwillingen) noch in meiner irgendwelche Anzeichen, die diese Befürchtung berechtigt hätten.

Als sich dann schließlich im Frühjahr diesen Jahres herauskristallisierte, dass nicht nur das „Schwanger werden“ für mich ein Problem darstellt, sondern auch das „Schwanger bleiben“ und das die Chance, ein gesundes Kind austragen zu können eben erheblich erschwert ist, war für mich ganz klar, dass wir nicht einfach so weiter machen können. Denn es ist nicht einfach damit getan, noch einen Versuch zu wagen.
Für mich stand außer Frage, dass ich in jedem Fall auch die Verantwortung für den „Worst-Case“ übernehmen können muss. Und in unserem Fall konnte ich das nicht. Aus Liebe zu unseren ungeborenen Kindern konnte die Entscheidung nicht anders ausfallen.  
Wie hast Du den Abschied vom Kinderwunschweg erlebt ? / Wie erlebst Du den
Abschied vom Kinderwunschweg ?
 
Ich kann nicht sagen, dass ich den Abschied schon endgültig verarbeitet habe. Dieser Prozess war lang
und schleichend. Er begann im Grunde mit der Entscheidung zur Pause nach dem letzten ICSI-Versuch im letzten Sommer, meine Güte, das ist schon ein Jahr her. Ich war derart am Ende und in einem so tiefen Loch, dass wir erstmal eine Pause einlegen wollten. Wir hatten in gut einem Jahr eine Fehlgeburt, 2 ICSIs und 3
Kryos durchgemacht und die Kraft war einfach zu Ende.
Den Anfang beherrschte in ganz großem Maße die Angst vor einem tatsächlichen Leben ohne Kind. Ein Leben
ohne Kind war so ziemlich das furchtbarste, was ich mir vorstellen konnte. Ich hatte Angst und zum ersten Mal auch keine Hoffnung mehr, dass es für uns irgendwann klappen könnte. Gleichzeitig wollte ich weitermachen und hatte doch einen totalen Horror vor dem nächsten Negativ. 4,5 Jahre voller Negativs haben sich eingebrannt in die Seele.
 
Dann ging es so langsam besser, als ich mir den Termindruck zum weitermachen genommen habe. Und ich habe angefangen, mich darauf zu besinnen, dass ich viele Menschen kenne, die keine Kinder haben und trotzdem ein erfülltes Leben führen. Also habe ich mich dorthin orientiert, habe geschaut – wie leben die? Was daran gefällt mir? Könnte ich mir dies oder das auch vorstellen? Ich habe sozusagen „Tagesausflüge“ ins
Wonderland, in ein Leben ohne Kind, unternommen – virtuell dank Isa und Belle, aber auch im realen Leben bei guten Freunden.
 
Ich muss sagen, dass das erste halbe, dreiviertel Jahr am Schlimmsten war – so langsam habe ich das Gefühl, dass ich ankomme. Weil die Angst einfach weg ist. Der Wendepunkt war wahrscheinlich tatsächlich der Moment, als mir klar war, dass ich mich entscheiden muss und im Grunde schon entschieden hatte, am Anfang des Kinderwunschweges.
Ganz tief drinnen weiß ich, dass diese Entscheidung für mich die Richtige ist – jetzt muss ich beginnen, dieses „Ändern zu leben“.
 

Viele Psychologen empfehlen, nach dem endgültigen Abschied vom Kinderwunsch zu verhüten, um wirklich auf allen Ebenen damit abschließen zu können und nicht doch heimlich weiter auf die Hintertüre zu hoffen. Was denkst Du darüber ?

 
Ich habe vor ungefähr 6 Wochen wieder mit der Pille begonnen – nicht, weil ich insgeheim auf eine
Hintertür gehofft habe. Aber ich wollte zum ersten Mal „frei“ sein – frei von diesem ständigen, im Unterbewusstsein verankerten „jetzt ist Zyklustag xy, da wäre es eigentlich günstig“ oder „oh oh, Zyklustag xy, eigentlich bist du schon 2 Tage drüber, warum kommt denn nu nix“?
Vom psychologischen Standpunkt her mag
meine Motivation vielleicht falsch sein, aber die ständige Erinnerung durch einen mehr oder weniger regelmäßigen Zyklus an „mein Unvermögen“ zur Schwangerschaft hat mir nicht gut getan.
Ich merke, dass es gut tut, diese Hintertür zu gemacht zu haben. Diese Grenze überschritten zu haben. Es hilft beim „ankommen“ im Wonderland und ich kann es nur empfehlen.  
Was hat Dir besonders geholfen/hilft Dir besonders dabei, die Trauer um ein ungelebtes Leben als Mutter und Deine nie geborenen Kinder zu verarbeiten?
 
Ich glaube, mir hat geholfen, dass mich mein Leben auf diesen Punkt in gewisser Weise vorbereitet hat. Zum einen habe ich die Schwangerschaft und Geburt meines Patenkindes intensiv begleitet – ein kleines Mädchen, dass mit schwersten Behinderungen geboren wurde und die in ihren wenigen Jahren so viel Schmerz durchstehen musste.
Wer einmal auf einer Baby-Intensivstation war, der wird das Piepen der Monitore nie vergessen.
Mich hat diese Erfahrung sehr geprägt. Zum zweiten waren
die Krankheit und der Tod meines Vaters ein weiteres, sehr schmerzhaftes Ereignis, dass mich wieder mit Leben und Tod konfrontiert hat. Dieses Gefühl,
das deine Welt stehenbleibt und dann zu sehen, dass die „äußere“ Welt sich trotzdem weiterbewegt – das war das gleiche Gefühl als ich die Worte hörte „HCG gefallen“…
 
Allerdings habe ich bisher noch nicht das Gefühl gehabt, dass ich um mein ungelebtes Leben als Mutter getrauert habe. Ich habe um mein nie geborenes Kind getrauert, das zu den Sternen gegangen ist. Das war eine ganz reale Trauer, vergleichbar mit dem Tod meines Vaters.
Und doch wusste ich, ich habe diesen Verlust damals überlebt, ich überlebe auch diesen. Wer auch immer da die Strippen zieht, das Universum, der liebe Gott, das Schicksal oder wer auch immer, hat übrigens einen sehr makaberen Sinn für Daten. Denn der Todestag meines Vaters und der Tag des bestätigten
HCG-Abfalls waren exakt am gleichen Datum – nur ein paar Jahre auseinander.
Es ist sozusagen mein rabenschwarzer Tag im Juli, der immer wiederkehrt bis an mein Lebensende.
 
Ja, manchmal bin ich traurig darüber, dass ich dieses oder jenes, von dem ich gedacht habe, ich würde es mit meinen Kindern machen, wohl niemals machen werde. All die aufgehobenen Kinderbücher und Stofftiere, die Kinderstoffe im Regal, die nie für meine Kinder verarbeitet werden – es gibt solche Momente. Und dann, wenn ich schlimme Dinge höre, die Kindern zugestoßen sind, Krankheiten, Tod, Missbrauch oder ähnliches – dann bin ich froh, dass meine nicht geborenen Kinder davon verschont bleiben.
Mein Baby ist bei mir im Herzen, in meinen Gedanken und wie schlecht es mir auch immer gehen mag und wie allein ich mich fühlen mag – es ist immer bei mir und dieses Gefühl kann mir niemand nehmen. Ich bin in meinem Leben niemals mehr allein. 
Welche Wünsche und Träume hast Du für die Zukunft, die jetzt vor Dir liegt? 
 
Ein Häuschen mit Garten, im Grünen – mit vielen Tieren und Familie und Freunden, die ein und aus gehen. Ich möchte kreativ sein, etwas schaffen  – vielleicht eine berufliche Neuorientierung in eine ganz andere Richtung? Ich möchte reisen und neue Dinge lernen, Dinge selbst machen und Zeit haben zum Innehalten. Vielleicht ein Buch schreiben … das Leben ist so voller Möglichkeiten, ich fange gerade erst an, sie
auszuloten.  
Was möchtest Du Frauen mit auf den Weg geben, die noch nicht so weit sind, wie Du?
 
Ich glaube, es ist wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Dass man sich Zeit gibt und Zeit nimmt – und dass man akzeptiert, dass der Partner vielleicht eine andere Art und ein anderes Tempo hat auf dem Kinderwunschweg.
Es gibt kein Patentrezept, wie man diese Zeit übersteht und es gibt keine Vorschriften, was man wann zu fühlen hat.
 
Am schlimmsten ist die Angst vor dem Unbekannten – das ist wie im Dunkeln im Keller, wenn du nicht siehst, was da ist. Wenn du erstmal das Licht angemacht hast, ist es gar nicht mehr sooo schlimm.

15 Gedanken zu „Starke Stimmen. Starke Geschichten #2

  1. Liebe Fi,
    auch ich habe dein Interview förmlich in mich aufgesogen. Du hast mir viele neue Denkanstöße gegeben! Wir alle hier werden den Weg schaffen! Ganz bestimmt!
    LG Rheila

  2. Mit der Parallele haben wir das Blog gestartet….damals….:) http://manchmal-ist-es-nie.blogspot.com/p/blog-page.html

    Es freut uns sehr, dass Starke Stimmen. Starke Geschichten so viel Resonanz bei Euch finden ! Wir haben so tolle Zuschriften bekommen – und unsere Interviewfragen machen gerade ihre Runde.
    Wir freuens uns und hoffen auf noch viele weitere Geschichten von Euch für uns alle.
    Meldet Euch – jederzeit !
    xoxo, Isa

  3. Vielen Dank für all eure lieben Worte – ich bin wirklich sehr froh, dass ich den "Schritt zurück" ins Netz gegangen bin … denn es tut mir UND euch gut, zu sehen, dass ein Ende auch immer ein Anfang sein kann, man muss nur den Mut haben, sich darauf einzulassen.

    Um es mal mit Belles Worten zu sagen: ich bin mit meine Gefährten durch Mordor gezogen und die einzige Lösung war, den Ring ins Feuer zu werfen… ❤️

    Wenn Tolkien gewusst hätte, wie viele Paralellen man hier ziehen kann … :-)))

    Vielleicht ist damals nen eigenen Post wert?

    LG Fi

  4. Hallo ihr alle,

    vielen, vielen Dank, liebe Isa und Belle, für diese tolle Initiative! Und euch, liebe Tante Öko und Fi, für eure Offenheit und den Mut, eure Geschichten zu erzählen, die mich beide sehr berührt und bewegt haben.
    In mir kommt beim Lesen etwas zum Klingen, etwas, gegen das ich nicht mehr länger ankämpfe, sondern das jetzt wachsen darf: das Ausmalen eines Lebens ohne ein Kind. Unser Kind, so lange und so sehnsüchtig gewünscht. Noch immer, von Herzen… doch seit kurzer Zeit (und nach langer Vorarbeit, klar, ihr kennt sie alle) spüre ich da eine Gelassenheit und Zuversicht, die mir komplett abhanden gekommen waren… was für eine Erleichterung, was für ein Aufblühen!
    Das Lesen Eurer Blogs hat mir dabei sehr geholfen, mir viele Ansätze, Anstösse und neue Sichtweisen gebracht.
    Auch das Gefühl, unfähig und schuldig zu sein wird langsam abgelöst durch die Erkenntnis, daß dieses Thema ein sehr archaisches ist, ein kollektives.
    Gerade befinde ich mich in einem Zwischenland, auf einer bunten Spielwiese des unverkrampften Kinderwunsches und der Offenheit für ein Leben ohne Kind… dort möchte ich gerne verweilen… ich fühle mich dort unverhofft sehr wohl und frei.
    Trotz Ende 30 nicht mehr gedrängt und verzweifelt zu sein, ist ein Geschenk.
    Sicher, der Weg führt weiter, auch wieder durch tiefe Täler, c'est la vie, aber die ersten, so schweren Schritte sind gemacht…
    Die Kraft, die sich hier durch all die starken Stimmen sammelt, ist beeindruckend und faszinierend!

    Danke 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Juju

    1. Juju – viel Glück auf Deiner / euren spannenden Entdeckungsreise ins "neue" Leben!! Wir sind ja alle noch im so genannten Transit und können uns gegenseitig stützen. Soooo worthy ;-))

      Eni

    2. Danke dir, Eni, ich freue mich 🙂
      Auf diesem Weg findet sich so viel Unerwartetes, auch Schönes – es ist keinesfalls nur ein schmerzvoller, trauriger Abschied, es ist einfach das bunte Leben! Stimmt, sich dabei nicht ganz alleine zu fühlen und Wandergefährten zu haben, ist richtig wertvoll!
      Auch dir/euch alles Gute und Liebe auf deiner/eurer Reise!
      Juju

  5. Ihr lieben – liebe Tante Öko, liebe Fi und natürlich liebe Isa,

    ich bin auch ganz ge- und berührt! Es ist sooo schön, euch auf diesem Wege "kennenzulernen" – ein dickes Dankeschön an Dich, Isa, dass Du uns Gleichgesinnte hier zusammenführst. Auch wenn es ein trauriger Weg ist, aber trotzdem. Es ist schön.

    Wir haben uns (zwangsläufig) vor drei Monaten auch von diesem schweren, steinigen und auch nervigen KiWu-Pfad verabschiedet. Und was soll ich sagen: Es fühlt sich wirklich gut an! Warum und wie es sich tatsächlich anfühlt könnt ihr an dieser Stelle in der kommenden Woche lesen 😉

    Abgesehen von den schweren Zeiten auf dem KiWu-Weg finde ich es noch on-top sehr sehr traurig, was mit euren Patenkindern passiert ist. Das tut mir so so leid und ihr sowie die Eltern der Kinder haben mein tiefes Mitgefühl… Ich habe auch eins, sie ist vor zwei Wochen ein Jahr alt geworden und mein kleiner Sonnenschein.

    Gerade häufen sich in meinem Freundeskreis die unschönen Geschichten: Schwangerschafts-Abbrüche scheinen derzeit an der Tagesordnung zu sein. Das tut so weh, das bei meinen Mädels mitzuerleben. Ich bin über jedes neues Erdenmenschlein glücklich, auch wenn es nicht unseres ist. Zum Glück hatte ich noch nie das Gefühl, dass es mir das Herz zerbricht, wenn andere Babys bekommen. Ich frage mich dann manchmal, wie Mutter Natur entscheidet…Für uns hat sie es offenbar nicht vorgesehen.

    Alles Liebe und Gute und ich hoffe, wir bleiben in Kontakt!
    Eure Eni

    http://thirty-ehrlich.de/

  6. Liebe Fi,

    wie ich schon bei Dir sagte….Willkommen auf der bunten Seite der Macht ?❤️!
    Es ist so schön, Dich wieder zu lesen und dass Du hier im wonderland schreibst macht mich glücklich!

    xoxo, Belle

  7. Liebe Fi,
    sooo tolle und berührende Worte!!! <3 <3 <3 Und wundervoll, dass du wieder zurück bist, weil du gemerkt hast, dass es DIR gut tut! Wir haben übrigens leider noch etwas gemeinsam 🙁 Auch ich habe mein Patenkind gehen lassen müssen, habe gesehen, wie der kleine Mann sich trotz schweren Behandlungen und langen Aufenthalten auf der der Kinder-KMT Station (nein, auch solche Besuche dort vergisst man nie nie wieder) und Aufenthalten auf der Intensivstation immer wieder zurück gekämpft hat und doch den Kampf verloren hat 🙁 So was prägt, da hast du Recht 🙁
    Deine Songliste liest sich schön! Muss ich mir mal in Ruhe alle mir nicht bekannten Lieder anhören, unbedingt!
    Ich drück dich ganz fest! :*

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